Krankenpfleger Niels Högel soll mehr als 100 Opfer gehabt haben

Im Februar 2015 wurde Niels Högel wegen dieser Fälle zu lebenslanger Haft verurteit, schon als das Urteil gesprochen wurde, war jedoch klar, dass es einen weiteren Prozess geben würde. Dies teilte die Staatsanwaltschaft Oldenburg am Donnerstag mit. Es hätten sich dadurch 16 weitere Verdachtsfälle ergeben. Bislang waren die Ermittler von 90 Taten ausgegangen.

Im Rahmen der Ermittlungen wandten sich mehrere Mitarbeiter des Klinikums Delmenhorst unabhängig voneinander an die Polizei und äußerten den Verdacht, dass Högel für zahlreiche Komplikationen, Reanimationen und weitere ungeklärte Todesfälle am Klinikum Delmenhorst verantwortlich sein könnte. Bei fünf von diesen müssten aber noch ergänzende Untersuchungen erfolgen, weil die Betroffenen damals auch medizinisch indizierte Medikamente bekamen, schränkten sie ein. Wann die Ergebnisse dazu vorlägen, sei derzeit noch unklar.

Der heute 40-Jährige verbüßt bereits eine lebenslange Haftstrafe.

In Krankenhäusern in Delmenhorst und Oldenburg hatte der Krankenpfleger zwischen 2000 und 2005 Patienten mit Medikamenten in einen "reanimationspflichtigen Zustand" gebracht, um anschließend bei der Wiederbelebung seine Fähigkeiten zu beweisen. Eine Sonderkommission aus Staatsanwaltschaft und Polizei exhumierte mehr als 130 frühere Patienten und ließ akribisch sämtliche Sterbefälle an seinen Arbeitsstätten prüfen.

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