Sprechen über Glyphosat-Zulassung — EU-Kommissare

Glyphosat steht im Verdacht Krebs zu erregen

Noch immer ist unklar ob und für wie lange die Zulassung für das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat verlängert wird.

Soll Glyphosat in der EU weiterhin zugelassen werden oder nicht? Experten der 28 EU-Länder werden über die Zulassung beraten, anschließend soll eine Abstimmung stattfinden. Die Kommission hatte ursprünglich eine Verlängerung um zehn Jahre gefordert, ist dann aber davon abgerückt - wohl auch, weil sie sich erhofft, mit der kürzeren Zulassungszeit mehr Unterstützung von den Mitgliedsstaaten zu erhalten. Am Donnerstag stimmen die EU-Regierungen im zuständigen Fachausschuss ab.

Falls eine solche Mehrheit nicht zustande kommt, hat die EU-Kommission der Frankfurter Rundschau zufolge mehrere Möglichkeiten: Sie könne einen neuen Vorschlag erarbeiten und diesen erneut zur Abstimmung stellen. Der Ausschuss würde dann über den aktuellen Vorschlag beraten.

Wissenschaftler sind uneins über das Krebsrisiko durch Glyphosat. Die bisherige Lizenz läuft Mitte Dezember aus. Entscheidet sie sich gegen eine Verlängerung, darf Glyphosat ab 2018 in Europa nicht mehr verwendet werden. Die Kommission strebt eine Entscheidung an, die von den Mitgliedstaaten so weit wie möglich unterstützt wird und gleichzeitig sowohl den Schutz der menschlichen Gesundheit und der Umwelt gewährleistet als auch im Einklang mit den EU-Rechtsvorschriften ist.

Die Zulassung von Wirkstoffen wie Glyphosat und die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln ist in einer Verordnung festgelegt, die die Anforderungen, das Verfahren und den Zeitrahmen für die Zulassung regelt. Es steht im Verdacht Krebs zu erregen.

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