Trump hofft auf friedliche Lösung in der Nordkorea-Frage

Donald Trump Shinzo Abe

Trump und Xi Jinping hatten bereits am Vortag informelle Gespräche im privaten Rahmen geführt.

Insgesamt 19 Verträge wurden am Mittwoch im Beisein von US-Handelsminister Wilbur Ross unterschrieben, ohne dass Einzelheiten bekannt wurden. Bei dem Besuch sollen weitere Wirtschaftsabkommen in Milliardenhöhe unterzeichnet werden. Im Sommer sah es noch so aus, als ob die von Trump als taktisches Druckmittel eingesetzte direkte Verquickung des Nordkoreakonflikts mit den bilateralen Handelsbeziehungen zwischen USA und China eine besonders unübersichtliche Situation schaffen würde, wodurch eine totale Verhärtung der Fronten drohte. Vor der großen Halle des Volkes war Trump dort zuvor mit militärischen Ehren begrüßt worden. Trump sprach am Jahrestag der US-Wahl vor einem Jahr. Aber die USA wollten den Handel wieder gerecht machen, so dass beide davon profitierten.

Peking. Die Beziehungen zwischen China und den USA sind nach Ansicht des chinesischen Präsidenten Xi Jingping an einem neuen historischen Ausgangspunkt angekommen. Das waren 1,5 Milliarden Dollar weniger als im September, allerdings auch 12,2 Prozent mehr als im Oktober 2016.

Nach seiner Ankunft besuchte Trump zunächst einen US-Militärstützpunkt südlich von Seoul. Südkorea ist nach Japan die zweite Station.

Von Tokio aus hatte der Präsident noch deutliche Warnungen an die Führung in Pjöngjang gerichtet. "Es hat Sinn für Nordkorea, an den Tisch zu kommen, um eine Vereinbarung zu treffen, die gut ist für die Menschen in Nordkorea und für die Menschen in der Welt", sagte Trump bei einer Pressekonferenz mit Südkoreas Präsident Moon Jae In. Trump warb für ein entschlossenes Vorgehen gegen Nordkoreas Atom- und Raketenprogramm, doch er stellte dem isolierten Land zugleich einen "Weg in eine viel bessere Zukunft" in Aussicht.

Nordkorea hat in den vergangenen Monaten mit wiederholten Raketen-und Atomwaffentests die Weltgemeinschaft und insbesondere die USA herausgefordert. Die chinesische Führung erwartet "tiefgehende, konstruktive, freundliche und produktive" Gespräche, Trump hat klargemacht, auch die chinesischen Verbindungen zur Opioid-Krise in den USA zu einem Topthema machen zu wollen. Etliche Amerikaner sind süchtig nach Schmerzmitteln, Trump hat das Ende Oktober als die schlimmste Drogenkrise in der Geschichte der USA bezeichnet. China hat er vorgeworfen, Hauptproduzent des in seinem Land weit verbreiteten Opioids Fentanyl zu sein.

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