Macron reist überraschend nach Saudi-Arabien

UN rufen Iran und Saudi Arabien zu Mäßigung auf

Der Iran und die Hizbollah wiederum warfen Saudiarabien ein beispielloses Eingreifen in die libanesische Innenpolitik vor. Aus Riad kommen laute Ansagen Richtung Iran und auch dem Libanon, die in den Medien als "Kriegserklärungen" gewertet werden und im Umkreis des US-Präsidenten bleibt es still. Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed bin Salman machte am Dienstag Iran für den Abschuss einer Raketen aus dem Jemen auf die saudi-arabische Hauptstadt Riad verantwortlich. Saudi-Arabien intervenierte daraufhin an der Spitze einer arabischen Militärkoalition im Jemen, doch sind die Huthi weiter an der Macht. Macron habe auch den Abschuss einer Rakete auf Saudi-Arabien durch die pro-iranischen Houthi-Rebellen im Jemen vom Samstag verurteilt. "Sie wissen genau, was sie tun".

Saudiarabien und der Iran versuchen seit Jahren, den Einfluss des jeweils anderen in der Region einzudämmen. Saudi-Arabien hatte seine Bürger nach dem in Riad verkündeten Rücktritt des libanesischen Ministerpräsidenten Saad Hariri aufgerufen, das Mittelmeer-Land zu verlassen.

Die staatliche saudische Nachrichtenagentur SPA berichtete, bei dem Treffen sei es um die jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten und die Bemühungen um Sicherheit und Stabilität in der Region gegangen, darunter auch die gemeinsame Abstimmung im Kampf gegen den Terror. Wie auch in der "Kriegserklärung" der Koalition nicht eindeutig die Rede davon ist, dass der Angriff als Kriegserklärung begriffen wird, sondern als solcher gedeutet werden könnte - "die militärische Aggression könnte als Kriegshandlung gegen das Königreich betrachtet werden", heißt es im Statement wörtlich.

Bei der jüngsten Verhaftungswelle in Saudi-Arabien sind nach offiziellen Angaben mehr als 200 Mitglieder des Königshauses und andere führende Persönlichkeiten festgesetzt worden. Sein Vater, ebenfalls libanesischer Regierungschef, starb 2005 bei einem Sprengstoffanschlag.

Saudiarabien fordert den Ausschluss der Hizbollah aus der Regierung.

Der "Tumult", den das Kriegstheater umgibt, steckt voller Fragen.

Im Streit zwischen Saudiarabien und dem Libanon wird der Ton immer rauer.

Fragen gibt es auch im Zusammenhang mit der Verhaftungswelle in Saudi-Arabien. Mittlerweile sollen zwei der wegen Korruption angeklagten Prinzen ums Leben gekommen sein.

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