Renault und Toro Rosso geben sich Saures

Dunkle Wolken über Toro Rosso

Zoff zwischen Toro Rosso und Renault! Der Franzose schrie den Österreicher mitten im Paddock an. Nach zahlreichen Motor-Problemen bei Toro Rosso sieht Renault-Chef Cyril Abiteboul die Gründe in der Konstruktion des Autos, nicht beim Motor. Das könnte erklären, warum wir speziell bei Toro Rosso so viele Probleme hatten. Bereits in Mexiko waren die Renault-Motoren reihenweise hochgegangen. Der Vorwurf: Toro Rosso habe sich nicht an die Einsatzparameter gehalten. "Die daraus resultierenden Strafversetzungen in der Startaufstellungen haben dem Team Punkte und Platzierungen in der Konstrukteurs-WM gekostet". Abiteboul hat angedeutet, dass die Situation kein Zufall sei. Dabei hatten beide Toro Rosso-Fahrer und Red Bull-Pilot Daniel Ricciardo vor der ersten Trainingssitzung jeweils ihre achte MGU-H bekommen.

Mittlerweile unterstellt Toro Rosso Renault gar vorsätzliches Handeln: "Wir dürfen nicht vergessen, dass Renault mit Toro Rosso um eine bessere Position im Team-Klassement kämpft". Man müsse ständig Teile von einer Antriebseinheit zur anderen tauschen.

Auf Nachfrage wollte sich Red Bull-Sportchef Helmut Marko nicht mehr zum Teamkrieg äußern. Sein Problem: 2018 muss sein A-Team Red Bull weiterhin mit den Antriebseinheiten aus Frankreich fahren.

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