Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal um 0,8 Prozent gestiegen

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,8 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) in einer ersten Meldung berichtete. Von Reuters befragte Ökonomen hatten lediglich 0,6 Prozent vorausgesagt. Das ist deutlich weniger als die für das zweite Quartal gemeldete Zunahme von 2,5%.

Impulse kamen in den Sommermonaten Juli bis September nach Angaben der Wiesbadener Behörde unter anderem vom internationalen Handel, der von der Erholung der Weltwirtschaft profitierte. Das Bruttoinlandprodukt (BIP) ist im dritten Quartal um 1,8% zum Vorjahreszeitraum gewachsen, wie das Statistikamt am Montag in einer ersten Schätzung mitteilte. Grund ist die verbesserte Weltkonjunktur und der Aufschwung in der Euro-Zone. Im Vertrauen auf anhaltend gute Geschäfte investierten die Unternehmen mehr, vor allem in Ausrüstungen wie Maschinen und Fahrzeuge. Dagegen lagen die staatlichen und privaten Konsumausgaben "in etwa auf dem Niveau des Vorquartals", erklärten die Statistiker. Weitere Details wollen sie am 23. November nennen.

Im Vergleich zum dritten Quartal 2016 wuchs Europas größte Volkswirtschaft um 2,3 Prozent. Im Frühjahr hatte die Wirtschaft mit einer Wachstumsrate von 2,5 Prozent so stark Fahrt aufgenommen wie seit rund fünf Jahren nicht mehr.

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