Prime Video: Amazon plant eine werbefinanzierte Variante

Amazon denkt über werbefinanzierten Videodienst nach

Wie AdAge unter Berufung auf mit der Sache vertrauten Personen berichtet, soll sich Amazon aktuell in Gesprächen mit TV-Netzwerken, Filmstudios und anderen Medienunternehmen befinden, welche potentiell Inhalte für das werbefinanzierte Streaming-Angebot des Versandriesen liefern sollen.

Laut der Webseite AdAge arbeitet Amazon an einer kostenlosen Version von Prime Video. Das Vorhaben soll letztlich durch Werbung finanziert werden und insofern eine Alternative zu Amazons kostenpflichtigem Abonnement-Dienst Prime Video darstellen.

Einzelne Anbieter von Medieninhalten sollen dabei einen eigenen Kanal bekommen und an den Werbeeinnahmen beteiligt werden - und zudem Daten über das Nutzerverhalten bekommen.

Für Amazon würde bei so einem werbefinanzierten Dienst natürlich auch einige Vorteile herausspringen.

Gleichzeitig könnte das Unternehmen auf diese Weise auch neue Kunden für seinen Premium-Videodienst gewinnen.

Nach jüngsten Informationen will der Amazon-Konzern einen kostenfreien Anbieter von „Prime Video“ anbieten.

Letztlich will man so auch den Strom von Werbegeldern in Milliardenhöhe anzapfen, der jährlich noch immer an traditionelle Fernsehsender fließt. In Zeiten, in denen die Zuschauerzahlen im Fernsehen rückläufig sind, Streamingdiente aber keine Werbung schalten, freut sich die Werbeindustrie sicher darüber, bald auch in diesem neuen Umfeld ihre Nachrichten verbreiten zu können.

Bei Amazon wird offenbar an einem werbefinanzierten Video-Angebot gearbeitet.

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