Wikileaks kontaktierte im Wahlkampf Donald Trump jr

Trump Jr. hatte im Wahlkampf Kontakt mit Wikileaks

Washington. Der älteste Sohn von US-Präsident Donald Trump stand im Wahlkampf in Kontakt mit der Internetplattform Wikileaks, die Trumps Gegnerin Hillary Clinton mit Enthüllungen schwer zusetzte. Wikileaks schrieb außerdem über einen politischen Fonds, der Gerüchte über Trumps angebliche "Verbindung zu Russland" verbreite, gab die Worte der Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton wieder, dass sie Assange mit einer Drohne vernichten wolle, und bat, dies zu kommentieren und zu verbreiten. Demnach versuchte die Plattform, über Trump junior an die Steuererklärungen seines Vaters zu gelangen.

Die Dokumente zeigen eine eher einseitige Kommunikation: Trump junior ignorierte die meisten Anfragen von Wikileaks. In einer weiteren Nachricht wurde Trump junior auf den Start einer neuen Anti-Trump-Seite im Internet hingewiesen. Dann fügte er hinzu: "Es ist erstaunlich, womit sie durchkommt".

Zudem versprach sich die Enthüllungsplattform davon einen Gewinn an eigener Glaubwürdigkeit: Wenn sie Trumps Steuererklärungen veröffentlichte, "dann würde das unser Image der Unparteilichkeit dramatisch verbessern", hieß es in einer Nachricht von Wikileaks. Die Plattform bat ihn weiter darum, einen Link zu verbreiten. Die Publikation veröffentlichte immer wieder belastendes Material über die Trump-Kampagne. Im Juli hatte er einräumen müssen, sich während des Wahlkampfs mit einer russischen Anwältin getroffen zu haben.

Wikileaks hatte im Wahlkampf mehrfach interne Emails der US-Demokraten veröffentlicht, die offenbar aus einem Hackerangriff stammten. Dies gilt als Indiz dafür, dass Mitglieder aus Trumps Wahlkampflager bereit gewesen sein könnten, mit Russland zusammenzuarbeiten, um den Wahlkampf zu beeinflussen.

Für Trump Jr. sind die Enthüllungen nicht besonders angenehm. Die E-Mails veröffentlichte er später selbst.

"Da ist die ganze Kette von Nachrichten mit Wikileaks (mit meinen kolossalen 3 Antworten), die eines der Kongress-Komitees zum selektiven Durchsickern ausgewählt hat".

Die von Trump junior vorgelegten Protokolle zeigen auch, dass Wikileaks direkten Einfluss auf den US-Wahlkampf zu nehmen versuchte. "The Atlantic" hatte berichtet, seine Anwälte hätten diese an die Ermittler im Kongress übergeben.

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