Soldat nach Sexualtat-Ermittlungen vom Dienst suspendiert

Den Missbrauch an den zwei Soldatinnen soll ein weiterer Mann gefilmt haben

Die Bundeswehr hat erste Konsequenzen aus den Vergewaltigungsvorwürfen gegen einen Oberfeldwebel gezogen. So berichtet der Spiegel, dass ein männlicher Soldat die mutmaßliche Vergewaltigung gefilmt haben soll.

Dem Mann wird vorgeworfen, in der vergangenen Woche nach einer Feier auf dem Gelände des Truppenübungsplatzes Todendorf im Kreis Plön zwei Soldatinnen in der Stube vergewaltigt zu haben. Der festgenommene Soldat soll sich nach einer Feier in die Stube der beiden Kameradinnen geschlichen und diese vergewaltigt haben, so der Vorwurf. Feldjäger nahmen in der Nacht zu Freitag einen 29 Jahre alten alkoholisierten Soldaten fest und übergaben ihn der Polizei. Formal verhängte die Führung der Luftwaffe gegen ihn ein Dienstausübungs- und Uniformtrageverbot. Der Soldat gehört zur Flugabwehrraketengruppe 21, die zwei Standorte in der Nähe von Rostock in Mecklenburg-Vorpommern hat. In Todendorf waren sie zu einem Schießlehrgang, der am Donnerstag abgeschlossen worden war. Disziplinarverfahren sollen klären, ob die Soldaten das Geschehen im Alkoholrausch falsch einschätzten oder warum ihr Unrechtsbewusstsein nicht griff.

Schon die Party in der Kaserne offenbart ungewöhnliche Gepflogenheiten bei der Truppe, die in der Werbung gern als moderne Hightech-Armee und nicht mehr wie eine dumpfe Burschenschaftsbande daherkommt. Gleichwohl soll der Soldat offenbar weiter als Beschuldigter gelten.

Inzwischen ist der Verdächtige wieder auf freiem Fuß, wie am Freitagabend bekannt wurde. Ein Vergleich entnommener DNA-Proben und anderer Spuren vom Tatort soll nun zeigen, was in der Nacht wirklich passiert ist. Gegen den 29-jährigen mutmaßlichen Täter wird jedenfalls weiter ermittelt. Im Sommer dann sorgte eine ausgelassene Saufparty der KSK-Elitesoldaten für Aufsehen. Die Bundeswehr hat ihn vorläufig vom Dienst suspendiert, wie ein Luftwaffen-Sprecher bestätigte. Im aktuellen Fall, heißt es bei der Bundeswehr, werde ermittelt, ob es Dienstvergehen durch die Vorgesetzten gab.

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