Warren Buffett zieht sich bei IBM weiter zurück

Warren Buffett glaubt an Apple und den Erfolg des iPhone X

2012 erkannte die Investorenlegende frühzeitig das Potenzial von Netflix und konnte binnen nur drei Jahren die Traumrendite von 1200 Prozent einfahren.

Warren Buffett ist unbestritten einer der zurzeit erfolgreichsten Investoren der Welt.

Unter großem Medienrummel begann Icahn für den Techpionier zu trommeln: Das Investment sei wegen der massiven Unterbewertung des Techpionier aus Cupertino "ein Selbstläufer", erklärte der Wall Street-Tycoon und nannte immer aggressivere Kursziele von über 200 Dollar. Seine Weigerung bei Technologiefirmen einzusteigen war fast schon legendär.

Wenige Monate später trat dagegen ein anderer Star-Investor auf den Plan - und sollte wieder einmal seinen goldenen Riecher für Investments untermauern.

Der Vorsitzende und CEO von Berkshire Hathaway (WKN:A0YJQ2), Warren Buffett, ist ein Fan von Finanzindustrie-Aktien. Zuletzt waren es 54 Millionen Anteilsscheine im Wert von 8,3 Milliarden Dollar. Im Sommer zog Buffett eine Option, um 700 Millionen Aktien des Unternehmens zu. Die klare Antwort lautet: Nein! Wie aus einer Mitteilung an die Börsenaufsicht vom Dienstag hervorgeht, verkaufte Buffetts Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway im dritten Quartal ein Drittel der Anteile und hält nun noch rund 37 Millionen IBM-Aktien.

Bei seinen Apple-Investitionen scheint Buffett bisher jedenfalls alles richtig gemacht zu haben. Die IBM-Aktie ist vorbörslich leicht um 1,3 Prozent gesunken - ob das jetzt eine Auswirkung der Bekanntgabe des weiteren Rückzugs Buffetts ist, lässt sich aber nicht belegen.

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