Yoko Ono siegt: Lokal darf nicht "Yoko Mono" heißen

Nur weil die John-Lennon-Witwe Yoko Ono klagte muss die Hamburger Szene Kneipe „Yoko Mono Bar“ im Karolinenviertel nach 17 Jahren ihren Namen ändern

Die Konzeptkünstlerin aus New York und ihre Anwälte sind der Meinung, es bestehe wegen der Namensähnlichkeit eine Verwechslungsgefahr.

Yoko Ono, Witwe von John Lennon, gewinnt vor dem Hamburger Landgericht gegen den Betreiber der Bar "Yoko Mono".

Garous-Pour reagierte enttäuscht auf die Entscheidung. Am Freitag nun das Urteil: Die einstweilige Verfügung wurde bestätigt. Die Annahme einer lediglich zufälligen Übereinstimmung sei "fernliegend". "Ich bin schon traurig, was hier gerade geschieht. Wir hatten gehofft, dass wir den Namen behalten können." . Er war im Sommer der Aufforderung, den Namen zu ändern, nachgekommen und hatte kurzerhand "Yoko" gestrichen.

Die Bar wurde wenig später geschlossen - allerdings nicht wegen Streitigkeiten um den Namen. Und mittlerweile sei das "Yoko Mono" bereits selbst so etwas wie eine Marke in Hamburg, hatte der Barbesitzer argumentiert, der noch eine zweite Bar in Hamburg betreibt - das "John Lemon". Nach Angaben des Barbesitzers ging es um einen jahrelangen Zwist mit dem Vermieter.

Dem verklagten Barbetreiber und seinem Anwalt Jens Kristian Peichl leuchtet die Entscheidung des Zivilgerichts nicht ein. "Wir behalten uns alle Schritte offen", sagte Peichl.

Einen kleinen Triumph kann der Barbesitzer ohnehin noch für sich verbuchen.

Exakt 17 Jahre lang hatte Yoko Ono an einer Kneipe im Hamburger Karolinenviertel nichts auszusetzen. Unklar ist, ob und wie lange er damit unbehelligt davon kommt. Die Firma habe das Vermächtnis John Lennons missbraucht, um ihren Soft-Drink zu verkaufen. Der Betreiber der "Yoko Mono Bar" hatte den Namen dort eintragen lassen, nachdem es zum Rechtsstreit mit Ladengründerin Gesine Judjahn gekommen war. Am Ende einigte man sich auf den neuen Namen: "On Lemon".

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