American Music Awards an Mars, Gaga und Ross

7 Preise für Bruno

Doch die Gewinner stehen gar nicht im Fokus. Viele schreckliche Ereignisse hätten die Menschen in den USA erschüttert. Gut, dass da wenigstens Heidi Klum strahlt. R&B-Sänger Bruno Mars war einer der großen Abräumer und wurde zum Künstler des Jahres gekürt - in Abwesenheit. "Wir haben die Kraft der Musik mehr denn je gebraucht, um den Nachrichten des Tages zu entkommen, wir haben die Kraft der Musik gebraucht, um uns heilen zu helfen", betonte der US-amerikanische Schauspieler und Musiker. Erst dann ging es los mit Musik - mit großen Auftritten der Gewinner und Verweisen auf starke Frauen. Die Sängerinnen Pink und Kelly Clarkson singen ein emotionales Cover des R.E.M. -Hits "Everybody Hurts". Anders als beim Grammy, dem weltweit wichtigsten Musikpreis, zählen bei den American Music Awards auch die Stimmen der Fans. Für seine sage und schreibe sieben Preise bedankte er sich in einem kurzen Video aus einem fahrenden Kleinbus auf seiner Welttour. "Ich wünschte, ich könnte mit euch allen feiern, aber ich bin Millionen Meilen weit entfernt".

Bei den "American Music Awards" sind der Popstar Bruno Mars und der Country-Sänger Keith Urban mehrfach ausgezeichnet worden. Wie auch einige andere Preisträger war er nicht persönlich in LA dabei. Selena Gomez meldet sich frisch erblondet mit ihrem Song "Wolves" zurück, nachdem sie im September verkündet hatte, dass ihr eine neue Niere eingesetzt worden war. Pink hing bei ihrem zweiten Auftritt des Abends an einem Seil an der Fassade eines Hochhauses in Los Angeles. Und Christina Aguilera schmettert ein Tribut an die 2012 gestorbene Pop-Ikone Whitney Houston. Der in Kaiserslautern aufgewachsene Produzent Zedd wiederum trägt gemeinsam mit Alessica Cara den Song "Stay" vor. Die Verleihung gilt gemeinhin als unbeschwerte Show mit viel Musik, Tanz und Witz, in diesem Jahr ließen sich viele Stars aber auch eine aktuelle, kritische oder nachdenkliche Bemerkung nicht nehmen.

2017 sei "das Jahr, in dem mutige Frauen eine Bewegung gestartet haben, bei der wir deutlich machen, dass uns unsere Erfahrungen, unsere Körper und unsere Leben selbst gehören". Zusammen sangen sie "Ain't no Mountain High Enough" - und die Diva betonte: "Kein Berg ist hoch genug, als dass eure Träume ihn nicht überwinden könnten!"

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