Schiri bricht Spiel aus Mitleid ab

Impressionen aus dem Amateurfußball

Spieltag empfing die Zweitvertretung des GSV Moers den SV Schwafheim II. Lediglich acht Spieler der Schwafheimer fanden sich in Moers zum Spiel ein und widerstanden dem Bedürfnis, stattdessen lieber Karneval zu feiern. Nach 15 Minuten in der zweiten Hälfte und weiteren Sieben Toren hat der Schiedsrichter genug gesehen und beendet aus Mitleid die Partie.

Der dezimierte Tabellenletzte war der Heimmannschaft gnadenlos unterlegen, Moers traf ab der zehnten Spielminute fast im Minutentakt. Dann brachen alle Dämme.

Schwafheims Torwart Florian Turinsky muss gleich in den ersten 32 Minuten 15 Mal hinter sich greifen. Plötzlich die Überraschung: Die Gäste schaffen es ein einziges Mal vors Moerser Tor - Hakan Dönmez gelingt der Ehrentreffer. Dann waren wieder die Hausherren dran. Mit 18:1 ging es in die Kabine. Dann hatte der Schiedsrichter ein Einsehen und pfiff ab.

Ein Akteur des GSV Moers hätte jedoch gerne weitergespielt. Stürmer Dennis Lerche hatte bis dahin bereits zehn Mal getroffen und hatte wohl schon die Torjägerkrone vor Augen. Mit nun 19 Treffern belegt er Platz Zwei in diesem Ranking.

Auf die Tabelle hatte der Kantersieg natürlich auch Auswirkungen.

Trotzdem kann sich Moers freuen: Das Team kletterte durch den Sieg auf Platz zehn der Liga. Schwafheim bleibt Letzter, durchbrach durch diese Pleite die Marke von 100 Gegentoren. Das bittere Torverhältnis nach 13 Spielen.

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