Kameragesteuerte Ampel: "geheimer" Testlauf in Wien-Favoriten

In Wien Favoriten wird dertzeit eine durch eine Kamera gesteuerte Ampel getestet

Die Kameras erkennen laut orf.at nicht nur Personen vor der Ampel, sondern versuchen über Algorithmen auch zu bestimmen, ob sie auch tatsächlich die Straße queren wollen. Es geht um ein Kamerasystem mit einer Fußgängererkennung, das die rund 200 Ampeln mit Druckknöpfen ersetzen soll.

Wie orf.at berichtet werden die Fußgängerampeln in Wien wohl im kommenden Frühjahr 2018 teilweise erneuert werden. Eine derartige Ampel gibt es bereits seit einem halben Jahr: An einer Kreuzung in Favoriten wurde das System getestet. Geheim deswegen, damit sich die Fußgänger natürlich verhalten und das Testergebnis nicht verfälscht wird.

Erste Tests des von der TU Graz entwickelten Systems sind vielversprechend: "Das System funktioniert, die Algorithmen sprechen an. Aus der technischen Sicht haben wir keine offenen Punkte mehr", führt Mimmler weiter aus. Laut Mimmler sollen sich die Kosten pro Ampel auf höchstens 5.000 Euro belaufen – damit ist das System nicht viel teurer, als eine Druckknopf-Ampel.

Der eigentliche Vorteil und praktischer Zweck der intelligenten Ampeln ist, erklärte Mimmler gegenüber "Heute", dass ihre Kameras nicht wie Bewegungssensoren auf kleinere umherfliegende Objekte reagieren und diese mit Passanten verwechseln. Erlaubt ist eine Fehlerquote von 0,5 %: Bei 10.000 Fußgängern darf die Ampel 50 Mal die Situation falsch einschätzen. Sollte auch das passen, steht der Installation nichts mehr im Wege.

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