Uniper lehnt Übernahmeangebot von Fortum ab

Uniper-CEO Klaus Schäfer versucht den Einstieg von Fortum noch abzuwenden

Das Logo von Uniper steht als Schild in der Konzernzentrale. Sein Ziel sei eine rechtlich belastbare Vereinbarung mit den Finnen, die es Uniper auf absehbare Zeit erlaube, als unabhängiges Unternehmen eine eigene Strategie zu verfolgen.

Uniper sträubt sich gegen die Übernahme durch den finnischen Wettbewerber Fortum - und reicht die Hand. Vorstand und Aufsichtsrat seien der Auffassung, dass die Offerte nicht im Interesse von Uniper, ihren Aktionären, Mitarbeitern und weiteren Stakeholdern sei, teilte das Unternehmen mit. "Das Angebot von Fortum gefährdet die erfolgreiche Weiterentwicklung von Uniper", sagt Aufsichtsratschef Bernhard Reutersberg am Dienstag.

Fortum will Anfang 2018 E.ON dessen verbliebenen Uniper-Anteil von 47 Prozent für 22 Euro je Aktie beziehungsweise 3,8 Milliarden Euro abkaufen.

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