Justizopfer erhält Schmerzensgeld von Gutachterin

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Das saarländische Oberlandesgericht hat einem Justizopfer Schmerzensgeld in Höhe von 60.000 Euro zugesprochen. In dem jetzigen Berufungsprozess hatte der Rechtspsychologe Max Steller der beklagten Psychologin "erhebliche ergebnisrelevante Mängel" in ihrem Gutachten bescheinigt und von "grober Fahrlässigkeit" gesprochen.

"Ich bin erleichtert, aber wäre froh, wenn all das nicht geschehen wäre", sagte Kuß nach der Entscheidung. Der 74-jährige Mann war 2004 wegen schweren sexuellen Missbrauchs seiner ehemaligen Pflegetochter zu drei Jahren Gefängnis verurteilt worden. Daraufhin wurde das ursprüngliche Verfahren gegen Kuß neu aufgerollt.

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