Apple wirft Qualcomm ebenfalls Patentverletzungen vor

Qualcomm-Chef Mollenkopf

Apple legt in dem festgefahrenen Streit mit dem Chipkonzern Qualcomm mit eigenen Vorwürfen von Patentverletzungen nach.

Erst im Juli war Qualcomm mit einer Patentklage gegen Apple an die Öffentlichkeit gegangen und hatte einen Verkaufsstopp für einige iPhone- und iPad-Modelle gefordert.

Qualcomm-Chips sorgen in vielen Smartphones für die Funkverbindung, die Firma verdient aber das meiste Geld mit Lizenzen auf Patente für andere Technologien. Apple hatte daraufhin Qualcomm vorgeworfen, ein erpresserisches Geschäftsmodell zu betreiben. Apple wirft dem Halbleiteranbieter vor, mit seinem Handychip Snapdragon, der in verschiedenen Geräten von Samsung Electronic und Google verwendet wird, Apple-Patente zu verletzen.

Apple habe diese Patente schon Jahre vor den Patenten angemeldet, die Qualcomm gegen Apple ins Feld führt, teilte der iPhone-Hersteller mit. Apple hat zurückgewiesen, gegen Qualcomm-Schutzrechte zu verstoßen, um Batterielaufzeiten zu verbessern. Der iPhone-Hersteller will nun die Summe für den Schadensersatz feststellen lassen, da man aktuell noch nicht weiß, wie hoch die Verkaufszahlen der Snapdragon-Prozessoren 800 und 820 waren. Zunächst klagte Apple mit dem Vorwurf, der Halbleiter-Spezialist verlange zu viel für Patentlizenzen, und forderte eine Milliarde Dollar, die Qualcomm zunächst zugesagt habe, dann aber zurückgehalten habe.

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