K+S schließt Kalibergwerk in Sigmundshall

K+S-Logo auf Bürogebäude

Die Vorräte im Bergwerk Sigmundshall neigen sich dem Ende entgegen. Für Hunderte Beschäftigte beginnt eine ungewisse Zeit.

Wunstorf (Niedersachsen) - Bittere Nachrichten vor Weihnachten: Der Dünger- und Salzproduzent K+S legt seine Kaliproduktion in der Region Hannover Ende 2018 still.

Der im Index der mittelgroßen Werte MDax notierte Konzern peilt 2017 einen operativen Gewinn von 260 bis 360 Millionen Euro an.

Hinzu kommt, dass der gestiegene bergtechnische Aufwand dazu geführt hat, dass die Produktivität des Standortes in den vergangenen drei Jahren kontinuierlich abgenommen hat.

"Die Entscheidung zur Schließung des Werkes fällt uns mit Blick auf die Belegschaft, die alles getan hat, um ihren Standort erfolgreich zu machen, nicht leicht".

Mit den Betriebsräten werde nun über einen Interessensausgleich und Sozialplan für die Angestellten beraten. Die im laufenden Jahr zu erwartenden Kosten für die Schließung sind in der Bandbreite der aktuellen Ergebnisschätzung enthalten, wie K+S weiter mitteilte.

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