PSA will von GM Geld für Opel zurück

Das Logo von Opel am Werk des Autobauers

Nun wollen die Franzosen von Opels Ex-Mutter General Motors einen erheblichen Teil des Geldes zurück.

Zwischen den beiden Autokonzernen General Motors und PSA bahnt sich ein Streit an: PSA fordert vom früheren Opel-Eigentümer GM rund die Hälfte des Kaufpreises zurück, weil die Opel-Motoren viel CO2 ausstoßen, was angesichts der schärferen EU-Grenzwerte zu hohen Strafzahlungen führen könnte.

Einer der Insider sprach von einer Summe zwischen 600 und 800 Millionen Euro. Die Nachrichtenagentur Reuters hatte unter Berufung auf nicht namentlich genannte Insider gemeldet, dass PSA wegen der CO2-Emissionen bei Opel mehr als 500 Millionen Euro zurückverlangen wolle.

Der französische Autobauer lehnte eine Stellungnahme zu dem Bericht ab. Die Franzosen hätten GM deshalb mitgeteilt, dass sie mehr als eine halbe Milliarde zurückzufordern gedenken.

Aus Insiderkreisen, so "Spiegel Online", habe Reuters erfahren, dass PSA zu diesem Zweck juristische Schritte einleiten will. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen gemeinsam mit der britischen Schwestermarke Vauxhall rund 38.000 Menschen an zehn europäischen Standorten. Dies würde nach jetzigem Stand empfindliche Strafen bedeuten.

PSA-Chef Carlos Tavares hatte Anfang November gesagt, dass der seit Jahren Verluste schreibende Rüsselsheimer Autobauer "in einer dramatischen Lage" sei und es derzeit nicht schaffe, das Ziel von 95 Gramm CO2-Ausstoß je Kilometer zu schaffen.

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