Menschen könnten bis zu 140 Jahre alt werden

Jeanne Calment an ihrem 121. Geburtstag. Die Französin starb 1997 mit 122 Jahren

Israelische Wissenschaftler der Bar-Ilan University halten es nun sogar für möglich, dass Menschen - durch bestimmte Interventionen - bis zu 140 Jahre alt werden könnten.

Die Amerikanerin Sarah Knauss (119 Jahre und 97 Tage) und die Kanadierin Marie-Louise Meilleur (117 Jahre und 230 Tage) stehen auf den Plätzen zwei und drei der ältesten Menschen der Welt.

Cohen glaubt, dass man den Alterungsprozess manipulieren kann: Mit Veränderungen der Ernährung, gentechnischen Eingriffen und medikamentöser Behandlung sei es ihm gelungen, die maximale Lebensspanne um bis zu 30 Prozent zu steigern - zunächst einmal nur bei Versuchen mit Mäusen, Ratten und Fliegen. Die behandelten Tier hätten auch weniger altersbedingte Krankheiten wie etwa Diabetes entwickelt.

In nur einem Jahrhundert sei die Lebenserwartung durch bessere Hygiene, Medikamente und Impfungen deutlich gestiegen. "Sie schrieben im Fachblatt "Nature", die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mensch jemals älter als 125 Jahre werde, sei extrem gering".

Die durchschnittliche Lebenserwartung der Menschen steigt und steigt. Forscher um Jan Vijg vom Albert Einstein College of Medicine in New York waren in ihrer Studie zu dem Schluss gelangt, dass die Lebenszeit des Menschen eine natürliche Obergrenze hat. "Wenn wir die Alterungsprozesse direkt angehen, werden wir die Grenze von 120 überschreiten", ist Cohen überzeugt.

So kamen Forscher der kanadischen McGill University zu dem Schluss, dass eine solche Grenze für die maximale menschliche Lebenserwartung zumindest nicht bei 115 Jahren anzusiedeln sei.

Sein Ziel sei, die gesunde Lebenszeit zu verlängern.

"Das Ziel ist, dass die Menschen länger gesund bleiben und nicht einfach nur länger leben".

Nach Ansicht von James Vaupel, Direktor des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung in Rostock, basiert Cohens Studie auf "vorsichtiger, gründlicher Forschung". Das Thema der maximalen Lebensspanne sei bereits von anderen Wissenschaftlern untersucht worden, aber noch nie so sorgfältig sowohl für Menschen als auch für verschiedene Tierarten. "Ich stimme mit Cohens Schlussfolgerungen überein", sagt Vaupel.

Weitere Untersuchungen ergaben allerdings, dass es keine Beweise für eine Obergrenze der Lebensdauer gibt.

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