Deutsche Umwelthilfe wirft BMW Abgas-Manipulation vor

Quelle AP

Diese legen den Verdacht auf Abschalteinrichtung bei einem Unternehmen nahe, das sich in der bisherigen öffentlichen Diskussion als "sauber" dargestellt hat.

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat sich im VW-Dieselskandal einen Namen gemacht: Als hartnäckiger Ermittler in Sachen manipulierter Autoabgase und als höchst unangenehmer Gegner der Automobilindustrie. Tests im Straßenbetrieb hätten deutlich höhere Abgaswerte ergeben als im Labor. Fahrer von dicken BMWs besetzen jedoch häufiger die linke Spur der Autobahn besetzen mit hohen Geschwindigkeiten und damit also auch hohe Drehzahlen.

In den vergangenen Monaten hat die DUH in Zusammenarbeit mit dem ZDF-Verbrauchermagazin WISO, anderen Prüfinstitutionen und einem Software-Experten im EKI die Abgasemissionen eines BMW 320d untersucht.

"Es gibt bei der BMW Group keinerlei Aktivitäten und technische Vorkehrungen, den Prüfmodus zur Erhebung von Emissionen zu beeinflussen - das heißt, dass unsere Abgas-Systeme sowohl auf dem Prüfstand wie auch in der Praxis aktiv sind", teilte BMW weiter mit.

Der Autobauer BMW hat zurückgewiesen, Dieselwerte seiner Autos manipuliert zu haben.

Laut BMW haben vergleichbare Fahrzeugtypen zahlreiche weltweit behördlich durchgeführte Nachprüfungen 2016 mit sehr guten Ergebnissen bestanden. Um valide Vergleiche anstellen zu können, seien deutlich längere Streckenabschnitte sowie eindeutig bestimmbare Randbedingungen nötig.

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