Irland treibt die Apple-Steuerrückzahlung ein

Das Geld soll auf ein Treuhandkonto überwiesen werden.

Apple wird im ersten Quartal des nächsten Jahres 15,4 Milliarden Dollar Steuern in Irland zahlen. Am Montag sagte der irische Finanzminister Paschal Donohue, dass Irland nun mit Apple eine Vereinbarung getroffen habe. Apple werde das Geld ab dem kommenden Jahr auf ein Treuhandkonto einzahlen.

Apple und Irland haben sich im Steuerstreit geeinigt. Die Regierung in Dublin bezeichnete dies als "vollkommen unnötig". Sie hat ihrerseits Beschwerde gegen den Kommissionsbeschluss vom August 2016 vor dem EuGH eingelegt. Nach Ansicht der EU-Kommission handelte es sich um unrechtmäßige staatliche Beihilfen. Apple hofft darauf, dass das Gericht die Entscheidung der EU-Kommission aufheben wird. Aus Sicht der EU-Kommission gewährte Irland dem Unternehmen aus Kalifornien zwischen 2003 und 2014 unerlaubte Vergünstigungen.

Trotz des Widerstands aus Irland versucht derzeit eine Gruppe von zehn EU-Ländern, eine einheitliche Besteuerung für Internetkonzerne in Europa zu erreichen. Die Europäische Kommission hat für Frühjahr einen entsprechenden Gesetzesvorschlag angekündigt.

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