Zugunglück in Meerbusch: Polizei spricht von mehreren Verletzten: Erste Bilder zeigen Unglückszug

Erstes Bild von der Unfallstelle

Der Güterzug habe vor einem Signal auf die Weiterfahrt gewartet, sagte der Sprecher der Bundesstelle für Eisenbahn-Unfalluntersuchungen (BEU), Gerd Münnich, am Mittwoch in Bonn. Warum der Zug, der bei Meerbusch auf einen Güterzug auffuhr, dennoch auf der Strecke unterwegs war, müsse nun geklärt werden. Bei dem Unfall wurden mehr als 40 Menschen verletzt. "Der Personenzug hätte in den Abschnitt nicht reinfahren dürfen", sagte Münnich. Bis nach Mitternacht waren die Rettungskräfte mit der Evakuierung des Personenzugs beschäftigt. Eine abgerissene Oberleitung, die den Zug unter Strom setzte, erschwerte die Rettungsaktion zunächst. Bei dem Aufprall wurde der Lokführer in seiner Fahrerkabine selbst verletzt.

Es sei aber vollkommen unklar, wann die Untersuchungen abgeschlossen oder wann die Bahnstrecke wieder für den Zugverkehr genutzt werden können. Er konnte gerettet werden, stand aber unter Schock.

Mehrere Feuerwehren aus der Region eilten zur Unfallstelle. Fahrgäste berichteten von einem "großen Knall". Die Bundespolizei NRW ging nach ersten Schätzungen von 50 Verletzten aus, jedoch gab es über die Anzahl widersprüchliche Angaben.

Bundeskanzlerin Angela Merkel verfolgte die Lage am Abend, wie Regierungssprecher Steffen Seibert mitteilte.

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