Europa League: Austria muss gegen AEK gewinnen

AEK Athen stellte die Wiener Austria ein Bein- mit Erfolg

Die Wiener Austria hat wie im Vorjahr den Aufstieg in die K.o. "Wie Rehakles, den kennt man ja in Griechenland", diktierte Fink den mitgereisten griechischen Journalisten mit einem Lächeln. Dieses reichte den ungeschlagenen Griechen (ein Sieg, fünf Remis) für Rang zwei und zum Einzug in die Runde der letzten 32. "Das ist besser für meine Mannschaft". Ein Verbleib bei der Wiener Austria scheint unmöglich, zu weit liegen Klub und Spieler auseinander. Der sportlichen Misere der letzten Wochen und Monate zum Trotz versprühte er vor dem abschließenden Spieltag in Gruppe D viel Zuversicht. "Wir können viel gewinnen, AEK kann viel verlieren", ergänzte Trainer Thorsten Fink, der darob seine Truppe im psychologischen Vorteil sieht.

Zwei Tatsachen machen den im Herbst zerzausten "Veilchen" besonders viel Mut, wie Kapitän Raphael Holzhauser betonte. Mit 25.000 Zuschauern wird im Prater-Oval gerechnet.

Sich mit einer Fünferkette hinten hineinzustellen wie am Sonntag gegen Salzburg und so irgendwie ein Last-Minute-Remis (1:1) zu erobern, fällt damit als taktische Variante weg. "Es wird Zeit für einen Heimsieg", sagte daher Spielgestalter Holzhauser. In der griechischen Super League ist die Mannschaft von Trainer Manolo Jimenez Tabellenführer vor Titelverteidiger Olympiakos Piräus. In diesem folgten dann ein 1:5 gegen Milan, ein 1:3 gegen Rijeka und eben das 0:0 am Donnerstagabend. Und beim 2:2 im Hinspiel in Athen brauchte es eine Ausnahmeleistung von Austria-Goalie Patrick Pentz, wobei AEK den Ausgleich erst in der 90. Minute gelang.

Obwohl Fink versicherte, nicht blind nach vorne stürmen zu lassen, wird er es nicht so defensiv anlegen wie in der Meisterschaft gegen Salzburg. Doch auf Unentschieden zu spielen, sei tückisch und äußerst schwierig, erklärte Fink, diese Erfahrung habe er in seiner Karriere machen müssen. Im Sturmzentrum wird wohl Kevin Friesenbichler beginnen. Im Idealfall will man aber natürlich schon früher auf die Siegerstraße gelangen.

Zuletzt war die Austria im Uefa-Cup 2004/05 im Frühjahr noch dabei, sie stieß damals sogar bis ins Viertelfinale vor. Bei Viktoria Pilsen kassierte die Austria trotz 2:0-Führung mit einem Mann mehr noch eine 2:3-Niederlage. Von der Pilsen-Elf werden gegen AEK aber nur Holzhauser, Tarkan Serbest, Dominik Prokop und Felipe Pires von Beginn an erwartet. Und nicht zuletzt wäre der Aufsteig für die Austria buchstäblich Goldes wert: 1,5 Millionen Euro zusätzlich gibt es zu verdienen.

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