Star Citizen: Crytek verklagt Roberts Space Industries wegen unrechtmäßiger Verwendung der CryEngine

Vorwurf des Vertragsbruchs Crytek klagt gegen Macher von Star Citizen

Sollte den Argumenten Cryteks recht gegeben werden, drohen Cloud Imperium nicht nur Schadensersatzahlungen sondern unter anderem auch eine prozentuelle Beteiligung Cryteks an den Profiten, die mit "Star Citizen" erzielt werden.

Ein Teil dieses Geldes könnte die Entwickler-Studios Cloud Imperium Games und Roberts Space Industries jedoch in den nächsten Woche durch juristische Folgen verlieren. Der deutsche Spielhersteller wirft Cloud Imperium vor, den Vertrag zwischen den beiden Unternehmen zur Entwicklungssoftware CryEngine gebrochen und Urheberrechtsverletzungen begangen zu haben.

"Crytek wurde vom Angeklagten nicht für die unlizensierte Nutzung der Crytek-Technologie im Zuge des Squadron 42-Spiels kompensiert und wurde durch die Verweigerung der Kompensierung erheblich geschädigt, die normalerweise eine Vorauszahlung sowie Anteile der Spielverkäufe beinhaltet". Dabei handelt es sich um die Einzelspielerkampagne zu "Star Citizen", die Crytek allerdings als eigenes Spiel ansieht. Des Weiteren wirft Crytek den beiden Studios vor das Cryengine-Logo beim Starten des Spiels entfernt zu haben, sowie in der Lizenzvereinbarung vergessen zu haben, darauf hinzuweisen, dass Modifikationen an der Engine vorgenommen wurden.

Denn an sich haben Cloud Imperium Games und Roberts Space Industries vor bereits einer ganzen Weile die Engine gewechselt. Und zu guter Letzt habe Cloud Imperium laut Crytek die CryEngine unrechtmäßig auch für "Squadron 42" eingesetzt.

"Uns ist bekannt, dass Crytek vor dem US-Bezirksgericht Klage eingereicht hat", so ein Statement von Cloud Imperium Games. Im Dezember entschieden sie sich jedoch dazu, die Engine gegen Amazons Lumberyard zu tauschen. Dies ist laut Crytek nicht in ausreichender Form geschehen.

Letztendlich möchte sich Cloud Imperium Games mit allen Mitteln gegen die Anschuldigen zur Wehr setzen. Nach dem riesigen Erfolg auf der Crowdfunding-Plattform konnten die Entwickler bis heute knapp zwei Millionen Spieler dazu bewegen ihr Projekt mit insgesamt umgerechnet fast 147 Millionen Euro zu unterstützen. "CIG hat die CryEngine seit der Umstellung auf Amazons Lumberyard nicht mehr genutzt. Das ist eine wertlose Klage, gegen die wir uns mit aller Macht wehren werden und im gleichen Atemzug Schadensersatz von Crytek für alle aufkommenden Kosten fordern".

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