USA offen für Beginn direkter Gespräche mit Nordkorea

Washington könne "ein nuklear bewaffnetes Nordkorea einfach nicht akzeptieren".

Während Südkoreas Präsident Moon Jae In in Peking über die Nordkorea-Krise berät, kommen aus den USA plötzlich versöhnliche Töne: Gespräche mit Pjöngjang seien jederzeit denkbar.

Tillerson für direkte Gespräche.

"Wir sind bereit zu einem ersten Treffen ohne Vorbedingungen", sagte Tillerson bei einer Veranstaltung der Politik-Organisation Atlantic Council in Washington. Bislang hatten US-Vertreter darauf bestanden, dass sich Pjöngjang vor Verhandlungen zur Abkehr von der atomaren Rüstung bereit erklärt. Die UN-Veto-Mächte China und Russland begrüßten die Ankündigung.

Tillerson bekräftigte die amerikanische Position, dass ein mit Atomwaffen ausgerüstetes Nordkorea nicht hinnehmbar sei. Die USA wollten den Streit mit dem Land aber auf diplomatische Weise lösen.

"Wir sind für ein erstes Treffen ohne Vorbedingungen bereit". Dabei spiele das Thema der Gespräche keine Rolle, so der Außenminister. Unterhändler könnten dann gemeinsam Ziele abstecken.

Der Präsident sehe dies auch sehr realistisch. Die Vereinigten Staaten seien bereit zu Gesprächen, wann immer Nordkorea dazu bereit sei, sagte Tillerson. Es müsse aber eine Phase der Ruhe ohne Atom- und Raketentests geben. "Die Sicht des Präsidenten auf Nordkorea hat sich nicht geändert", erklärte dagegen das Weiße Haus. Trump hatte nach mehreren Atom- und Raketentests Nordkorea mit "totaler Vernichtung" gedroht.

Die Spannungen hatten sich in den vergangenen Monaten deutlich verschärft, nachdem Nordkorea mehrfach Raketen sowie Anfang September eine weitere Atombombe getestet und damit gegen UN-Resolutionen verstoßen hatte. Trotz einer Verschärfung der internationalen Sanktionen hatte Nordkorea Ende November abermals eine Interkontinentalrakete getestet. In einer Rede vor Mitarbeitern des Raketenprogramms sagte Kim, sein Land werde "siegreich" voranschreiten. Die atomare Schlagkraft müsse in Qualität und Quantität erhöht werden, sagte Kim einer Meldung der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA vom Mittwoch zufolge. Experten gehen davon aus, dass diese das Festland der USA erreichen, aber dabei nicht mit Atomsprengköpfen bestückt werden können.

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