Putin verteidigt Kontakte zu Trumps Wahlkampfteam

Rex Tillerson und Donald Trump bei Regierungssitzung im Weißen Haus

Nach ihrer Darstellung kam das Gespräch auf Initiative Trumps zustande.

MoskauDen USA könne es unmöglich gelingen, alle Ziele für einen Angriff auf Nordkorea zu finden, sagte Wladimir Putin am Donnerstag bei seiner Jahres-Pressekonferenz in Moskau.

Trump habe sich bei Putin für dessen Anmerkungen zur starken US-Wirtschaft bedankt, teilte das Weiße Haus am Donnerstag (Ortszeit) nach dem Gespräch mit.

Ungeachtet von UNO-Sanktionen nimmt Nordkorea immer wieder Atom- und Raketentests vor.

Das russische Verteidigungsministerium in Moskau
Sputnik Natalja Seliwerstowa Erste Sitzung Russische und nordkoreanische Militärs verhandeln miteinander

Trump und Kim lieferten sich in den vergangenen Monaten scharfe Wortgefechte. Die USA haben ihre Offenheit für einen Dialog mit Pjöngjang bekundet, zugleich aber klargestellt, dass das einzige Ziel ein atomwaffenfreies Nordkorea sei. "Aber wir sehen ganz klar, dass er in seiner kurzen Amtszeit schon einige große Erfolge erzielt hat", erklärte Putin.

Außerdem hatte der Präsident Stellung zu den Vorwürfen genommen, zwischen Moskau und Trump habe es im US-Wahlkampf geheime Absprachen gegeben. Er tat die Russland-Kontakte als "Erfindung" von Trumps politischen Gegnern ab und sagte, das Verhältnis zwischen beiden Ländern könnte sich verbessern, wenn es auf amerikanischer Seite keine "Behinderungen" gäbe. Mittelfristig würden sich die Beziehungen zwischen beiden Ländern normalisieren, es gebe zudem gemeinsame Herausforderungen wie den Kampf gegen Terrorismus, so Putin.

Was stand auf der Agenda und wofür dankte US-Präsident dem russischen Staatschef? Dies gelte, obwohl sich die USA aus grundlegenden Abrüstungsabkommen einseitig zurückgezogen hätten.

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