Lauda sieht "wachsende Chancen" für Niki-Übernahme

Gründer Lauda sieht „große Chance“ für Niki-Übernahme

In der ZIB2 am Donnerstagabend erklärte Lauda, dass er weiterhin Interesse habe, bei seiner ehemaligen Airline wieder einzusteigen bzw. sie aus der Insolvenz herauszukaufen. Schuld daran ist seinen Aussagen zufolge die Lufthansa, die sich die noch verbliebenen Niki-Flieger zu eigen gemacht habe.

Niki Lauda winkt nach dem Testflug mit einem A320 am Salzburger Flughafen aus dem Cockpit. Ersatzmaschinen seien demnach in kurzer Zeit am Markt nicht zu erhalten. Andernfalls liefen die wichtigen Start- und Landerechte der Fluggesellschaft aus.

Das Vorgehen von Lufthansa, ihr Kaufangebot knapp vor Weihnachten zurückzuziehen, nachdem die Wettbewerbsbedenken in Wirklichkeit seit Monaten bekannt waren, bezeichnete Lauda in der Nachrichtensendung als "moralisch bedenklich".

Niki Lauda könnte wieder bei der von ihm 2004 gegründeten Airline Niki einsteigen. Die Chancen stehen nun auch deshalb gut, weil die Fluglinie durch die Insolvenz alte Schulden los ist – auch jene bei der deutschen Regierung, weil diese zur Rettung Geld in Air Berlin gepumpt hatte. Die Lufthansa, Mutter der Austrian Airlines (AUA), habe die Zerschlagung von Niki geplant, sollte die EU-Wettbewerbskommission die Übernahme verbieten - was wegen der hohen Marktanteile zu erwarten war.

Weiters wichtig: Die bestehenden Slots stehen laut dem Airliner - er ist ja derzeit mit dem Bedarfsflugunternehmen LaudaMotion aktiv - sieben Tage nach Insolvenzanmeldung zur Verfügung. Von der Pleite der Fluglinie sind rund 1000 Mitarbeiter betroffen. "Bis Montagfrüh muss er uns sagen, ob er die Flugzeuge zurückgeholt hat".

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