Wohnungskonzern Vonovia will Buwog übernehmen

Austrian real estate agent BUWOG seen in front of one of their construction sites in Vienna

Wie das DAX-Unternehmen mitteilte, übernimmt es die österreichische BUWOG. Am Montag kündigte Vonovia ein Übernahmeangebot an, das die Buwog mit 5,2 Milliarden Euro bewertet. Ein offizielles Angebot soll voraussichtlich im Februar vorgelegt werden. Vonovia will die Übernahme durch Fremdmittel finanzieren.

Durch den Zusammenschluss erhöht sich der Wohnungsbestand der Vonovia SE von 350.000 um 49.000.

Nach der Integration erwartet Vonovia operative Kostenvorteile in Höhe von rund 30 Millionen Euro pro Jahr, die sich aus der gemeinsamen Bewirtschaftung der beiden Portfolien in Deutschland und Österreich ergeben und die im Wesentlichen bis Ende 2019 realisiert werden sollen.

Die Buwog bewirtschaftet, baut und verkauft Wohnungen in Österreich und Deutschland. Der DAX-Konzern bietet den Buwog-Aktionären 29,05 Euro je Aktie.

Vorbehaltlich der rechtlichen und inhaltlichen Prüfung der von Vonovia SE zu veröffentlichenden Angebotsunterlage stehen Vorstand und Aufsichtsrat der BUWOG AG dem Angebot positiv gegenüber. Buwog-CEO Daniel Riedl rät zur Annahme des Offerts. Das geplante Angebot entspricht einer Prämie von 18,1 Prozent auf den Schlusskurs der BUWOG-Aktien vom 15. Dezember 2017 und einer Prämie von 15,7 Prozent über dem volumengewichteten durchschnittlichen Börsenkurs der BUWOG-Aktie der letzten sechs Monate vor dieser Ankündigung, jeweils bezogen auf die Börsenkurse der BUWOG-Aktie im Amtlichen Handel (Prime Market) der Wiener Börse. Vonovia fallen um 0,7 Prozent.

Related:

Comments

Latest news

Konservativer Kandidat Piñera gewinnt Präsidentschaftswahl in Chile
Zugleich rief der 64-Jährige dazu auf, unter Bachelet verabschiedete Gesellschaftsreformen zu verteidigen. Der konservative Politiker und Unternehmer Piñera gewinnt zum zweiten Mal die Präsidentschaft Chiles.

Trump-Team erhebt Vorwürfe gegen Mueller
Donald Trumps Beraterteam beschuldigt die Sonderermittler in der Russland-Affäre, gegen das Gesetz verstoßen zu haben. Zuletzt hatte sich der ehemalige Sicherheitsberater von Trump, Michael Flynn, in der Affäre für schuldig bekannt.

Arbeitnehmer leisten rund 1,7 Milliarden Überstunden
Die Arbeitnehmer in Deutschland haben im vergangenen Jahr fast eine Milliarde Überstunden gemacht, die nicht bezahlt wurden. Die Gesamtzahl der geleisteten Überstunden einschließlich der bezahlten Mehrarbeit betrug demnach etwa 1,7 Milliarden.

Mehrheit der Briten inzwischen gegen den Brexit
Dem Blatt zufolge ist dies der größte Abstand zwischen Brexit-Gegnern und -Befürwortern seit dem Volksentscheid im Juni 2016. London - Die Mehrheit der Briten will einer neuen Umfrage zufolge doch in der Europäischen Union bleiben.

Konservativer Kandidat Pinera bei Stichwahl in Chile klar in Führung
Er werde knapp, aber klar gewinnen, erklärte Guillier in einem Wahllokal im nordchilenischen Antofagasta. Guillier erkannte seine Niederlage am Sonntagabend (Ortszeit) an und gratulierte Piñera zum Wahlsieg.

Other news