Google Chrome im Microsoft Store als Installationsprogramm

Der Sprecher betonte, dass es Microsoft freuen würde, wenn Google nun eine Chrome-App baut, die den Regeln entspricht.

Etwas überraschend hatte Google eine App für den Chrome-Browser in Microsofts Windows Store veröffentlicht. Allerdings handelt es sich dabei um eine hochoffizielle Mogelpackung von Google. Aber anstatt eine App auch für Windows 10 S zu basteln, ist es ein ganz einfacher Webinstaller mit (Angabe: 0,4 MB und 678,18 KB) der den Browser öffnet und direkt die Chrome.Setup.exe herunterlädt und installiert. Sobald dieses ausgeführt wird, werden die restlichen Daten von den Servern von Google heruntergeladen und für die eigentliche Installation verwendet.

Von dieser lässt sich Chrome zwar wie gehabt kostenlos herunterladen.

Microsoft war über die Chrome-Installer-App jedoch gar nicht erfreut und schmiss sie nach nur wenigen Stunden wieder aus dem Windows Store raus. Im Prinzip können User also auch weiterhin im Browser einfach zur Download-Seite von Chrome surfen und ihn dort herunterladen. Wer die App installierte, stellte schnell fest, dass Google auf diesem Weg lediglich einen Download-Link auf die eigene Webseite anbot. Undenkbar, dass Chrome unter Windows 10 S die Edge-Engine nutzt. Und die Einschränkungen unter Windows 10 S dürften die Chrome-Entwickler abschrecken - schließlich ist die Blink-Engine ein starkes Alleinstellungsmerkmal von Chrome.

Doch was steckt hinter der Aktion? Die App habe gegen die Richtlinien verstoßen, erklärte der Windows-Hersteller.

Related:

Comments

Latest news

Unfall sorgt für langen Stau auf der A2
Das Problematische: Viele Fahrer bildeten keine Rettungsgasse, sodass die Einsatzkräfte nur langsam zur Unfallstelle kamen. Mit leeren Batterien sind etwa 20 wartende Autos nach einem Unfall auf der Autobahn 2 bei Recklinghausen liegengeblieben.

Studienplatzvergabe für Medizin muss geändert werden
Zu den Urteilsgründen äußert sich der Erste Senat aktuell in einer ausführlichen mündlichen Begründung. Bundesweit kommen derzeit rund 62.000 Bewerber auf knapp 11.000 Studienplätze für Humanmedizin.

WarnWetter-App des DWD: Vollversion jetzt kostenpflichtig
Der DWD hat, wie sich jetzt herausstellt, innerhalb des letzten Monats nicht Berufung eingelegt und akzeptiert damit das Urteil. Viele der knapp fünf Millionen Nutzer der Gratis-App beschwerten sich auf Twitter über das Urteil und die Klage der Konkurrenz.

EU entscheidet über Grundrechteverfahren gegen Polen
Er hoffe aber, Warschau und Brüssel würden auch im Falle eines Verfahrens eine Ebene der Zusammenarbeit finden. Diese seien dringend notwendig, hatte der neue Ministerpräsident Mateusz Morawiecki am Montag gesagt.

Mutter bringt Baby zur Welt
Nach einer Rekordzeit von gut 24 Jahren Tiefkühlung ist ein Embryo von einer US-Amerikanerin ausgetragen worden. Emma kam demnach mit gut drei Kilogramm Gewicht und 50,8 Zentimetern Länge zur Welt.

Other news