Mutter bringt Baby zur Welt

Eine tiefgefrorene Probe mit embryonalen Stammzellen wird aus flüssigem Stickstoff geholt

Laut CNN brachte der Vater von Tina die beiden auf die Idee, einen Embryo in ihre Gebärmutter einpflanzen zu lassen - er hatte zuvor einen Bericht über diese Möglichkeit gesehen.

Nach einer Rekordzeit von gut 24 Jahren Tiefkühlung ist ein Embryo von einer US-Amerikanerin ausgetragen worden. Tatsächlich ist Emma Wren Gibson aus dem ältesten gefrorenen Embryo entstanden, der je zu einer erfolgreichen Geburt geführt wurde, berichtet der US-Sender CNN. Der Hintergrund: Der Embryo der kleinen Emma war im Oktober 1992 eingefroren worden. Anfang des Jahres war es nach 24 Jahren so weit: Der zu dem Zeitpunkt 25-jährigen Amerikanerin Tina Gibson wurde der Embryo eingepflanzt. Da ihr Mann an einer seltenen Stoffwechselerkrankung leidet, die häufig Unfruchtbarkeit zur Folge hat, entschied sich das Paar für diesen Weg.

Der Embryo stammt von einem anonymen Ehepaar und war für die In-vitro-Fertilisation angelegt und so gelagert worden, dass er jemandem verpflanzt werden konnte, der selbst nicht in der Lage war, ein Kind auf natürliche Weise zu zeugen. Das habe sich erst später herausgestellt.

"Ich wollte bloß ein Baby haben". "Dieser Embryo und ich, wir hätten beste Freunde sein können", sagt sie. Denn Unternehmen müssten der Regierung gegenüber nicht angeben, wie alt ein eingepflanzter Embryo ist. "Es ist mir egal, ob das ein Weltrekord ist oder nicht".

Emma halte nun den Rekord als längster eingefrorener Embryo, der zur Welt gekommen sei, zitierte das Portal "Standard Newswire" Mitarbeiter der Medizinischen Bibliothek der Universität Tennessee. Emma kam demnach mit gut drei Kilogramm Gewicht und 50,8 Zentimetern Länge zur Welt. Doch niemand wisse endgültig über das Alter dieser Schneebabys Bescheid, zitiert CNN den Experten Zaher Merhi vom New Hope Fertility Center in New York, der mit dem jüngsten Fall nichts zu tun hatte. "Wir sind so glücklich für die Gibsons" twitterte das Nationale Embryo-Spenderzentrum (NEDC) in Knoxville in Tennessee, wo der Embryo eingesetzt worden war. Nur die Geburt müsse gemeldet werden.

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