Turbulenter Start des Bitcoin Cash bei Coinbase

Turbulenter Start des Bitcoin Cash bei Coinbase

Viele Marktbeobachter sind sich einig, dass die Kursentwicklung des Bitcoin eine Blase ist.

In der Nacht zum Mittwoch brach die Kryptowährung weiter ein, nachdem sie am Wochenende noch auf die Marke von 20 000 Dollar zugesteuert war. Dies ist der grösste Einbruch seit Beginn des Futurehandels am 10. Dezember. Alle Informationen zum Bitcoin im News-Ticker von FOCUS Online. Wenige Stunden hatte Coinbase bekanntgegeben, Kunden könnten künftig auch Bitcoin Cash an dieser Börse kaufen und verkaufen. Sowohl Bitcoin als auch Bitcoin Cash hätten ihren Wert über die letzten Monate verdoppelt. Auslöser des Verdachts ist der kurzfristige Preisanstieg des Bitcoin auf anderen Handelsplattformen, bevor Coinbase den eigenen Handel ankündigte, wie der Chef der Handelsplattform, Brian Armstrong, in einem Blog im Internet erläuterte.

Dabei fand er klare Worte: Sollte Coinbase einen Hinweis darauf finden, dass Mitarbeiter oder Vertragsnehmer die Geheimhaltungspolitik seines Unternehmens verletzt hätten, werde dies zur sofortigen Entlassung und zu entsprechenden rechtlichen Maßnahmen führen, schrieb Armstrong. Bislang habe Coinbase aber keine konkreten Hinweise auf ein mögliches Fehlverhalten, ergänzte Armstrong. Neben den oben genannten Ungereimtheiten bei Coinbase ereignete sich ein Hackerangriff auf die koreanische Börse Youbit, die infolgedessen schließen musste und ihre Zahlungsunfähigkeit erklärt hat. Etwa 17 Prozent der gesamten Bitcoin-Einlagen seien durch den Angriff verloren gegangen, wie der Inhaber der Börse erklärt. Die verheerende Attacke ist nicht die erste ihrer Art.

Youbit war keine sonderlich bekannte Bitcoin-Börse.

Brüssel - Die EU-Kommission beobachtet die Turbulenzen rund um den Bitcoin und andere Digitalwährungen zunehmend mit Sorge und fordert die Regulierer zu eindringlicheren Warnungen auf. Die Regierung hatte sich dagegen unlängst kritisch geäußert und angekündigt, Maßnahmen zur Kontrolle des Handels zu ergreifen.

Zahlreiche Wirtschaftsfachleute und ranghohe Politiker hatten zuletzt eine stärkere Kontrolle der Digitalwährung gefordert. Die Ausgabe der Futures mache es für institutionelle Investoren leichter, in die Währung zu investieren, sagte Makoto Sakuma vom Forschungsinstitut NLI in Tokio. Zudem ermöglichten sie es, auf fallende Kurse zu wetten.

Seit Jahresbeginn haben sich Bitcoins um das 19-fache verteuert. Seit der Einführung der Kryptowährung ist der Kurs der "digitalen Münze" in astronomische Höhen geschossen - doch unterliegt auch enormen Schwankungen.

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