Bombenanschlag auf BVB-Bus: Sergej W. schweigt beim Prozessauftakt

Prozess nach Anschlag auf BvB Bus

Dortmund. (art) Der Prozess im Landgericht Dortmund hatte noch nicht einmal begonnen, da sorgte der Verteidiger des mutmaßlichen Bomben-Attentäters auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund schon für einen Eklat.

W. soll am 11. April in einer Hecke unweit des Mannschaftshotels der Dortmunder drei mit Metallstiften gefüllte Sprengsätze deponiert haben. Als das Team vor der Champions-League-Partie gegen AS Monaco am Hotel in den Bus gestiegen war und dieser sich langsam in Bewegung setzte, soll er die Bomben mithilfe von Fernzündern zur Explosion gebracht haben. BVB-Abwehrspieler Marc Bartra wurde verletzt. Die Anklage lautet auf 28-fachen Mordversuch. Der Angeklagte äußerte sich zunächst nicht.

Bereits am Mittwochabend hatte Heydenreich in den ARD-Tagesthemen einen Vergleich gewählt, den Oberstaatsanwalt Carsten Dombert vor Gericht als "zynisch" kritisierte. Ein Polizist, der den Bus per Motorrad begleiten sollte, erlitt ein Knalltrauma. In der Anklage heißt es: "Die fernzündbaren Sprengsätze sollen jeweils mit (.) einer Wasserstoffperoxid-Brennstoff-Mischung sowie mindestens 65 in Epoxidharz eingeschlossenen Metallbolzen mit einem Durchmesser von 6 mm und einer Länge von 74 mm (.) bestückt gewesen sein". "Und der Bus ist ja kein Kleinwagen". Er soll Bomben gebaut und gezündet haben, um Spieler und Betreuer des Fußball-Bundesligisten zu verletzen oder zu töten.

Das Motiv des Angeklagten war nach Ansicht der Ermittler Habgier. Dombert reagierte auf die Vorwürfe so: "Ich fühle mich nicht befangen".

Offenbar wurde im Saal 130 des Landgerichts Dortmund jedoch die Strategie der Verteidigung.

Dortmund Der Anschlag auf den BVB-Bus ist nun Thema vor Gericht.

Hintergrund des Bombenattentats ist laut Staatsanwaltschaft Habgier. Er hatte kurz vor dem Anschlag mit geliehenem Geld darauf gewettet, dass der Kurs der BVB-Aktie fällt.

Bei einem erfolgreichen Anschlag wäre das laut Staatsanwaltschaft wohl auch passiert. Laut Anklage ist dies eindeutig der Fall. Die Staatsanwaltschaft geht von einem maximal möglichen Gewinn von 506.275 Euro aus. Am Tattag soll der 28-Jährige ein Zimmer im Mannschaftshotel bewohnt haben.

Zehn Tage nach dem Attentat wurde Sergej W., der zuletzt in Rottenburg am Neckar in Baden-Württemberg lebte, festgenommen. Das Fußballspiel wurde abgesagt und am nächsten Abend nachgeholt. Mehrere Spieler von Borussia Dortmund haben sich dem Verfahren als Nebenkläger angeschlossen. Termine dafür gibt es noch nicht.

Vor allem wenn der Kursrutsch schnell und heftig ausfällt, rechnet sich das für den Investor. Bei Optionsgeschäften lassen sich mit vergleichsweise geringen Einsätzen große Summen verdienen.

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