Fähre mit 200 Personen an Bord gekentert

Ein Mitarbeiter der Küstenwache zeigt auf die Unglücksstelle

Hubschrauber und Schiffe seien auf dem Weg zum Unglücksort nahe der Stadt Real rund 70 Kilometer östlich der philippinischen Hauptstadt Manila. Mindestens 100 Menschen seien nach dem Unglück vor der Küste des Ortes Dinahican gerettet worden, teilte das Regionalbüro des Katastrophenschutzes mit.

Manila - Auf den Philippinen ist eine Fähre mit 258 Menschen an Bord gesunken.

Für die Philippinen mit ihren mehr als 7000 Inseln sind Schiffe eines der Hauptverkehrsmittel. Demnach sei sie nicht überladen, so der Sprecher. Nach etwa zwei Stunden seien jedoch starker Wind und hohe Wellen aufgekommen. Ein Augenzeuge berichtete, die Fähre habe angehalten und am Bug Wasser aufgenommen. Das Schiff war nach Angaben der Küstenwache bei unruhiger See auf dem Weg von Real zu der abgelegenen Insel Polillo. Außerdem bereitet sich der Süden der Philippinen auf den Tropensturm "Tembin" vor, der laut Vorhersagen am Freitagmorgen auf Land treffen soll. Unklar war zunächst, wie viele Menschen noch vermisst wurden.

Die Region leidet derzeit noch unter den Folgen des Tropensturms Kai-Tak.

Update 11.17 Uhr: Mindestens vier Menschen starben.199 der insgesamt 251 Menschen an Bord des gesunkenen Schiffes seien gerettet worden, teilten die Behörden am Donnerstag mit. Für Schiffsunglücke sind nicht nur Taifune verantwortlich, sondern auch schlecht gewartete Fähren und kaum durchgesetzte Vorschriften.

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