Mann steuert Auto in Menschenmenge

Mit diesem Wagen fuhr der Mann in die Fußgängermenge

Medien hatten zunächst von bis zu 19 Verletzten berichtet. Vier von ihnen seien schwer verletzt. Stattdessen sei er mit hoher Geschwindigkeit auf die Menschen zugerast. Psychische Probleme seien wohl der Grund für die Tat.

Der 32-Jährigen sei den Sicherheitsbehörden auch nicht als Terrorverdächtiger bekannt, sagte der geschäftsführende Polizeichef Shane Patton am Donnerstagabend Reportern. Der Fahrer und ein weiterer Mann, der offenbar mit im Wagen gesessen hatte, seien festgenommen worden.

Die Zahl der im Krankenhaus behandelten Verletzten stieg bis zum Abend auf 19, wie Andrews weiter sagte. Die anderen 15 befänden sich in stabilem Zustand, darunter auch ein vierjähriger Junge, der nicht lebensgefährliche Verletzungen am Kopf erlitten habe.

Der Geländewagen mit zwei männlichen Insassen soll den Berichten von Passanten zufolge gegen 16.40 Uhr über eine rote Ampel gefahren und in die Passanten gerast sein, als diese gerade den größten Zebrastreifen in Richtung der Bahnstation überquerten. Er habe ganz offensichtlich Menschen treffen wollen, weil er direkt auf die größte Menge zugesteuert sei. Auch waren viele Leute unterwegs, um letzte Weihnachtseinkäufe zu erledigen. "Wir haben diesen Lärm gehört, nach links geschaut und dieses weiße Auto gesehen, das einfach alle niedergemäht hat". Menschen flogen überall herum.

Der Tatort in der Flinders Street in Melbourne
Der Tatort in der Flinders Street in Melbourne. Quelle Uncredited Australian Broadcasting Corp./dpa

Ein Mann namens David berichtete Network Ten: "Alles, was ihn langsamer machte, war der Aufprall auf die Körper".

Sky berichtete, das Auto sei gegen einen Poller vor der Haltestelle geprallt. Wie ein Polizeisprecher sagte, ist der Fahrer ein polizeibekannter Kleinkrimineller.

Bei einem ähnlichen Vorfall in einer Fußgängerzone in Melbourne waren vor knapp einem Jahr sechs Menschen getötet worden, etwa 30 wurden verletzt. Der Vorfall vom Januar wird nicht als Terrorakt behandelt. Dem Fahrer wird sechsfacher Mord vorgeworfen.

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