Weniger freiwillige Ausreisen bis Ende November

Startseite		NRW		Landespolitik		Über dem Bundestrend In NRW werden viele Asylbewerber abgeschoben

Die freiwilligen Ausreisen hätten sich bis Ende November dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nahezu halbiert, berichtete die Zeitung "Welt" und beruft sich auf Behördenangaben.

Die Bundesregierung lockt ausreisepflichtige Migranten mit finanziellen Anreizen zur freiwilligen Ausreise.

Denn die Bundesregierung wird in diesem Jahr ihr Ziel verfehlen, deutlich mehr ausreisepflichtige Migranten in ihre Heimatländer zurückzubringen. Im Vorjahreszeitraum seien es fast doppelt so viele Bewilligungen gewesen. Laut Bundespolizei wurden bis Ende November 22.190 Menschen abgeschoben.

Bundeskanzlerin Merkel hatte vergangenes Jahr eine - so wörtlich - nationale Kraftanstrengung zur Rückführung von Menschen angekündigt, die keinen Anspruch auf Asyl in Deutschland haben. Diese lag bis Ende Oktober 2017 bei rund 11 320, im gesamten Vorjahr bei etwa 12 600. Zuletzt hatte er sich auch für mehr Abschiebehaftplätze sowie die Einrichtung von Entscheidungs- und Rückführungszentren ausgesprochen.

Familien könnten Sachleistungen zum Beispiel für Miete, Bau- und Renovierungsarbeiten oder die Grundausstattung für Küche oder Bad im Wert von bis zu 3.000 Euro bekommen, Einzelpersonen im Wert von bis zu 1.000 Euro. 2017 gebe es unter anderem deutlich mehr Einzelabschiebungen. Innenminister Thomas de Maizière setzt bei der freiwilligen Ausreise mittlerweile auf eine stärkere finanzielle Förderung.

Die Zahl der abgelehnten Asylanträge stieg dagegen.

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