Borussia Dortmund - Anschlag auf BVB-Bus: Angeklagter schweigt vor Gericht

Der Dortmunder Mannschaftsbus nach dem Anschlag

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten Sergej W., der zuletzt in Rottenburg am Neckar wohnte, 28-fachen Mordversuch vor. Bei der Abfahrt des BVB vom Dortmunder Hotel zum Champions-League-Heimspiel gegen den AS Monaco waren neben dem Mannschaftsbus drei Sprengsätze explodiert. In der Anklage heißt es: "Die fernzündbaren Sprengsätze sollen jeweils mit (.) einer Wasserstoffperoxid-Brennstoff-Mischung sowie mindestens 65 in Epoxidharz eingeschlossenen Metallbolzen mit einem Durchmesser von 6 mm und einer Länge von 74 mm (.) bestückt gewesen sein."Einer der Bolzen schlug in die Kopfstütze von Abwehrspieler Marc Bartra ein".

Zum Prozessauftakt kritisierte die Verteidigung des Angeklagten die Staatsanwaltschaft als voreingenommen.

"Es liegt doch nahe, dass der Bus gar nicht getroffen werden sollte", sagte er. Tatsächlich soll der 28-Jährige an der Börse ein Plus von knapp 6000 Euro erzielt haben. "Zum anderen frage ich mich, warum der Anschlag so passieren konnte, wie er passiert ist, warum es niemandem im Vorfeld aufgefallen ist". Die Partie am Abend wurde abgesagt, aber bereits am nächsten Tag nachgeholt. Ginter war auch 2015 dabei, als die Nationalmannschaft in Paris spielte und die französische Hauptstadt von Terroranschlägen erschüttert wurde. Termine dafür gibt es noch nicht. Lange Zeit wurden die BVB-Profis psychologisch betreut: "Wir haben intensiv beobachtet, ob sich bei dem einen oder anderen Spieler eine posttraumatische Störung entwickelt hat", sagt Watzke.

Geschockte Spieler, entsetzte Fans: Der Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund hat tiefe Spuren hinterlassen.

"In wohl keiner deutschen Großstadt identifiziert sich die Bevölkerung so sehr mit dem Fußball wie in Dortmund", sagte Verteidiger Heydenreich. Drei selbst gebaute Sprengsätze soll er in einer Hecke am Mannschaftshotel des BVB deponiert haben, Bomben gespickt mit Metallsplittern.

Die Splitter flogen als todbringende Geschosse durch die Luft. Ein Polizist, der den Bus auf einem Motorrad begleiten sollte, erlitt ein Knalltrauma. Für das Verfahren hat das Schwurgericht 18 Verhandlungstage bis zum 28. März angesetzt. Laut Staatsanwaltschaft hoffte der Angeklagte auf einen fallenden Kurs der Aktie von Borussia Dortmund nach dem Anschlag, wovon er profitiert hätte.

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