US-Steuerreform beschert Daimler und BMW Milliarden

Ihm verdankt Daimler viel Geld US-Präsident Donald Trump

Die Autobauer Daimler und BMW profitieren mit Sondergewinnen in Milliardenhöhe von der Steuerreform des US-Präsidenten Donald Trump - noch bevor diese überhaupt in Kraft tritt. Ursächlich für die geringere US-Steuerlast ist die im Kern der Steuerreform stehende Senkung der Körperschaftsteuer von 35 % auf 21 %. Das Resultat: Für das zu Ende gehende Geschäftsjahr 2017 wird der Konzerngewinn deutlich höher ausfallen als bisher angenommen, wie Daimler und BMW am Freitagabend nur wenige Stunden nach der Unterzeichnung der Trumpschen Steuerreform mitteilten. Euro ergeben wird. Aufgrund des "breit aufgestellten Industrie- und Finanzdienstleistungsgeschäfts in den USA, verbunden mit einer starken Wertschöpfung", profitiere Daimler wie viele lokale Unternehmen von der beschlossenen Steuerreform, hieß es in der Mitteilung. Im Saldo werde das Konzernergebnis 2017 wegen gegenläufiger Steuereffekte allerdings nur um 1 Mrd. Nach Angaben von Daimler enthält Trumps Steuergesetz weitere Einzelmaßnahmen, deren Folgen jetzt analysiert würden. Analysten hatten Daimler bislang für das Gesamtjahr einen Konzerngewinn von im Schnitt 9,9 Milliarden Euro zugetraut.

BMW rechnet durch das Steuergeschenk mit einem positiven Effekt in Höhe von bis zu 1,55 Milliarden Euro. Wie der Dax-Konzern aus München mitteilte, kann die genaue Summe erst mit dem Konzernabschlusses 2017 berechnet werden. Das Unternehmen nannte aber dazu keine Zahlen. Die Prognose von Analysten für das Gesamtjahr belief sich bislang im Schnitt auf 7,3 Milliarden Euro.

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