Mehr als 180 Tote durch Tropensturm

Tropensturm „Tembin“ brachte vor den Feiertagen Überschwemmungen und Erdrutsche im Süden des Inselstaats

Auf den Philippinen ist die Zahl der Toten infolge des Tropensturms "Tembin" auf mehr als 180 gestiegen.

Der Tropensturm "Vinta", international "Tembin" genannt, war am Freitag auf die Ostküste von Mindanao getroffen und hatte Überschwemmungen und Erdrutsche ausgelöst. Man sei vom Ausmass der Zerstörungen überrascht worden, sagte der Leiter der regionalen Katastrophenschutzbehörde, Manuel Luis Ochotorena.

Allein in der Stadt Sapad im Westen von Mindanao wurden dutzende Leichen aus dem über die Ufer getretenen Fluss Salog geborgen. Tote wurden auch aus den Provinzen Lanao del Sur, Bukidnon und Misamis Occidental gemeldet.

Besondere Sorgen bereitete den Behörden die Situation auf der verarmten Halbinsel Zamboanga.

Einheimische blicken an Heiligabend bei Zamboanga Del Sur von einer während des Sturms Tembin beschgädigten Brücke. Durch den Tropensturm sind auf dessen Weg durch die Philippinen mindestens 200 Menschen umgekommen

Besonders schwer wurde zudem die Region um die Stadt Tubod getroffen. Fast alle Häuser der Ortschaft wurden dabei weggeschwemmt. "Das Dorf ist nicht mehr da". Laut philippinischem Zivilschutz wurden hier mindestens zehn Menschen getötet. Die Rettungskräfte kamen demnach nur langsam voran, weil sie vielerorts erst Felsen aus dem Weg räumen mussten. Nach Polizeiangaben kamen mindestens 28 Menschen durch Schlamm- und Gerölllawinen vor allem in Küstenorten wie Sibuco ums Leben, 81 weitere Menschen galten zunächst als vermisst. Die Bemühungen gestalteten sich jedoch schwierig, da in der Region nach Angaben eines Behördenvertreters die Strom- und Kommunikationsleitungen zusammengebrochen waren. Nach Angaben des staatlichen Wetterdienstes sollte er am Abend an der Spitze der westlichen Insel Palawan erneut auf Land treffen.

Erst vor knapp einer Woche war der Tropensturm "Kai-Tak" mit heftigen Regenfällen über die Philippinen hinweggezogen.

Die Philippinen werden jährlich im Schnitt von etwa 20 Taifunen und anderen Wirbelstürmen heimgesucht. Ende 2011 hatte der Tropensturm "Washi" dort eine Schneise der Verwüstung hinterlassen: Mindestens 1.250 Menschen waren damals ums Leben gekommen.

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