BVB-Trainer Stöger verspricht: "Die Fans werden viel Spaß haben"

Obenauf Der Bayern Express überrollt die Dortmunder Borussia in der Anfangsphase. Am Ende bringt der Rekordmeister die knappe Führung über die Zeit

Beim 1:2 im Pokal-Achtelfinale bei Bayern München rührte Peter Stöger mal wieder Beton an. Mit Fortdauer des Spiels wurde Dortmund immer besser, kam zum Anschlusstreffer und hatte am Ende die große Gelegenheit auf den Ausgleich. Von diesem einstigen Selbstverständnis war in dieser Partie am Mittwochabend zunächst rein gar nichts zu sehen.

Für die desolate Vorstellung in der ersten Hälfte fand Stöger aber deutliche Worte.

Denn in der ersten Halbzeit waren die Schwarz-Gelben gegen den großen Favoriten chancenlos.

Auch viele österreichische Fußballfans wollten das Hammer-Duell zwischen Bayern und Dortmund sehen, nicht zuletzt wegen dem neuen Chef an der Seitenlinie der Dortmunder, Peter Stöger. Das Ergebnis bringe Stöger weitere wichtige Erkenntnisse für die Entwicklung seiner Mannschaft.

Dass er eventuell ein falsches, weil ungewohntes System gewählt hatte, machte Stöger nicht als Grund für die Niederlage aus.

"Nein, das hat damit gar nichts zu tun". Über die Außenbahnen wäre viel möglich gewesen, aber du musst die Bälle halt auch dort hinspielen, wie wir es uns vorgenommen haben. Auch die Abstimmung in der Abwehrkette hat mit einem Innenverteidiger mehr im Zentrum nicht geklappt.

"Wenn man sich nichts zutraut, funktioniert das weder mit einem noch mit drei Innenverteidigern". "Man kann schon davon ausgehen, dass wir in der Rückrunde eine Mannschaft sehen werden, mit der die Dortmund-Fans richtig viel Spaß haben", kündigte Stöger zehn Tage nach seinem Amtsantritt an. Die Reaktion des Teams stimmte ihn aber zuversichtlich. Alles, was wir besprochen hatten, ist dann umgesetzt worden. "Da hat man gesehen, dass auch eine Mannschaft wie Bayern München Probleme bekommen kann", bilanzierte Stöger.

Bis zum Start der Rückrunde mit dem Heimspiel am 14.

Nach einer guten halben Stunde korrigierte Stöger seinen misslungenen Versuch, nahm Marc Bartra für Mittelfeldspieler Mahmoud Dahoud aus dem Spiel und setzte wieder auf einen Viererverbund in der Defensive. Für das Frühjahr setzt der Österreicher jedenfalls auf Angriff. Geht es nach Bayern-Coach Jupp Heynckes, brauchen sich die Dortmunder Fans diesbezüglich keine Sorgen zu machen. Nachdem der auf dem Papier einfachste Titel des Jahres weg ist, legt Dortmund den Fokus nun auf die erneute Champions-League-Teilnahme.

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