Kim sieht Sanktionen als Kriegserklärung

Es war die erste offizielle Reaktion aus Nordkorea auf die am Freitag vom Sicherheitsrat verhängten Sanktionen.

Nordkorea bezeichnete den jüngsten Sanktionsbeschluss des UNO-Sicherheitsrats als "kriegerische Handlung".

Analysten zufolge könnten die neuen Sanktionen Nordkoreas Wirtschaft schwer treffen: Fehlender Treibstoff werde der Industrie schaden, die ihre Energie häufig aus Generatoren beziehe. Dabei sollten die USA und Südkorea auf gemeinsame Militärmanöver als Gegenleistung für einen Stopp des nordkoreanischen Atomprogramms verzichten. Unter anderem werden Lieferungen von Mineralölerzeugnissen wie Benzin, Diesel und Schweröl an das Land auf ein Viertel der erlaubten Menge begrenzt. Die von den USA eingebrachte Resolution enthält auch ein Exportverbot auf Lebensmittel und landwirtschaftliche Produkte, Maschinen, elektrische Geräte, Gesteine und Holz sowie auf Schiffe. Zudem sollen im Ausland arbeitende Nordkoreaner binnen 24 Monaten in ihre Heimat zurückgebracht werden.

Der Sicherheitsrat verschärfte die Sanktionen weiter, nachdem die bisherigen nicht die erhoffte Wirkung gezeigt und die Führung Nordkoreas nicht zum Einlenken gebracht hatten. US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas sogenannter Oberster Führer Kim hatten sich mit harschen Drohungen überzogen. Das nährte grosse Sorgen im Hinblick auf einen Krieg. Washington wurde in der Erklärung wie üblich eine "feindselige Politik" und "nukleare Erpressung" vorgeworfen. Es handelt sich bereits um die zehnte mit Sanktionen verbundene UN-Resolution, die seit 2006 gegen Nordkorea wegen des Raketen- und Atomwaffenprogramms erlassen wurde.

Der Sprecher drohte allen Unterstützern der Beschlussfassung, dass sie "einen hohen Preis" dafür bezahlen müssten. Frieden und Stabilität auf der koreanischen Halbinsel würden dadurch beeinträchtigt.

Nordkoreas Aussenministerium sprach von der "Überwindung aller Arten von Notlagen und vielfältiger Schwierigkeiten", die Nordkorea bei der Vervollständigung seiner staatlichen Atomstreitmacht erlebt habe. Gemäss Berichten südkoreanischer Medien versammelten sich bei dem Treffen in Pjongjang die Leiter der untersten Parteieinheiten, die aus fünf bis dreissig Mitgliedern bestehen.

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