Philippinen 200 Tote durch Tropensturm "Tembin"

Rettungskräfte Polizisten Soldaten und Freiwillige wurden mobilisiert um nach Überlebenden zu suchen

Häuser wurden weggeschwemmt, viele Straßen waren unpassierbar.

In mehreren Regionen Mindanaos brachen die Stromversorgung und das Kommunikationsnetz zusammen. Im Bergdorf Dalama kamen nach Polizeiangaben 19 Menschen ums Leben, das Dorf wurde vollständig zerstört.

Dort kamen bis Samstagabend mindestens 127 Menschen ums Leben und 69 weitere wurden noch vermisst.

Tropensturm "Tembin" traf am Freitag auf die Ostküste der südphilippinischen Insel Mindanao. Man sei vom Ausmaß der Zerstörungen überrascht worden, sagte der Leiter der regionalen Katastrophenschutzbehörde, Manuel Luis Ochotorena. "Das Dorf ist nicht mehr da". Heftige Regenfälle lösten vor allem in der Provinz Lanao del Norte im Nordwesten der Insel schwere Überschwemmungen und Erdrutsche aus. Tote wurden auch aus den Provinzen Lanao del Sur, Bukidnon und Misamis Occidental gemeldet. Rettungskräfte, Polizisten, Soldaten und Freiwillige wurden mobilisiert, um nach Überlebenden zu suchen und bei Aufräumarbeiten zu helfen.

Geröll- und Schlammlawinen zerstörten nach Behördenangaben auch 40 Häuser in der Stadt Piagapo. Laut philippinischem Zivilschutz wurden hier mindestens zehn Menschen getötet. Sie mussten vielerorts erst Felsen aus dem Weg räumen. Auch die Behörden auf der verarmten Halbinsel Zamboanga meldeten weitere Todesopfer. Möglicherweise hätten viele Menschen die Warnungen der Behörden ignoriert, sagte der Bürgermeister von Sibuco, Norbideiri Edding, dem Radiosender Manila DZMM.

Die Regierung sagte den Opfern Unterstützung zu.

Von Mindanao, wo mehr als 20 Millionen Menschen leben, zog der Sturm am Samstag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 95 Stundenkilometern weiter nach Westen über die Sulusee. Am Samstag erreichte der Sturm, dessen Böen nach Angaben des meteorologischen Dienstes mit Geschwindigkeiten bis zu 145 Kilometern pro Stunde wehten, die westliche Provinz Palawan. Nach Angaben des staatlichen Wetterdienstes sollte er am Abend an der Spitze der westlichen Insel Palawan erneut auf Land treffen.

Erst vergangene Woche starben 54 Menschen, als Sturm "Kai-Tek" über die Philippinen zog. 2016 kamen durch den Taifun "Haiyan" mehr als 6000 Menschen ums Leben. Die Philippinen werden jedes Jahr von etwa 20 Taifunen und anderen Stürmen getroffen.

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