Weitere 2700 Entlassungen in der Türkei wegen Putschversuchs

Nach den Massenentlassungen in der Türkei nach dem gescheiterten
Putschversuch 2016 hat die Regierung 110.000 Neueinstellungen im
öffentlichen Sektor angekündigt

In der Türkei sind 2.750 weitere Staatsbedienstete im Zusammenhang mit dem Putschversuch von Mitte 2016 entlassen worden.

Insgesamt wurden seit dem Putschversuch in der Türkei rund 150.000 Mitarbeiter im Militär sowie im öffentlichen und privaten Sektor entlassen. Ihnen werden Verbindungen zu "Terrororganisationen" vorgeworfen. Mit dem Dekret wurden zudem 17 Organisationen verboten, darunter zwei Zeitungen und sieben Vereine. Entlassen worden seien unter anderem Soldaten, Lehrer und Mitarbeiter von Ministerien. Mehr als 55.000 Menschen wurden inhaftiert, darunter zahlreiche Journalisten, Oppositionelle und Wissenschaftler. Kritiker werfen ihr vor, einen nach dem Putsch verhängten Ausnahmezustand zu nutzen, um Gegner ins Gefängnis zu bringen oder mundtot zu machen. Die harten Maßnahmen der Regierung werden international scharf kritisiert.

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