Bericht: Volkswagen geht vor Gericht gegen Sonderprüfung vor

Im Abgasskandal will Volkswagen die gerichtlich angeordnete Sonderprüfung Medienberichten zufolge in höchster Instanz verhindern. Der Autobauer sieht sich in Grundrechten verletzt.

Wolfsburg/Karlsruhe VW legt vor dem Verfassungsgericht offenbar Beschwerde gegen eine Sonderprüfung ein.

Über den Einsatz des Sonderermittlers hatte das Oberlandesgericht (OLG) Celle im November entschieden. Das Gericht erklärte, ein Entscheidungstermin sei derzeit nicht absehbar. Möglich erscheint, dass VW mit der Klage auf Zeit spielt - Ende 2018 verjähren Schadenersatzansprüche gegen den Autokonzern. Der Sonderprüfer hat den Auftrag herauszufinden, was Vorstand und Aufsichtsrat von VW wann von den Manipulationen erfahren und ob sie ihre Pflichten verletzt haben. Dieses hatte auf Antrag dreier Aktionäre aus den USA einen Wirtschaftsfachmann als Sonderprüfer eingesetzt. Die Kläger werden laut "SZ", NDR und WDR von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) vertreten. Volkswagen versuche, sich "mit Zähnen und Klauen" gegen Transparenz im Diesel-Skandal zu wehren, sagte DSW-Vizepräsident Klaus Nieding.

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