Höhere Gebühren und weniger Filialen

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Filialsterben und steigende Gebühren bleiben bei Deutschlands Volks- und Raiffeisenbanken nach Einschätzung des Genossenschaftsverbandes auch 2018 an der Tagesordnung. Der federführende Europaabgeordnete Peter Simon (SPD) legte im November eine Stellungnahme vor, die für Volks- und Raiffeisenbanken deutlich besser ausfiel als erwartet. "Von der Kostenlos-Mentalität müssen wir uns verabschieden", sagte er. Denn die Luft werde vor allem für die kleinen Banken immer dünner - der 56-Jährige rechnet deshalb auch damit das weitere Filialen geschlossen werden. "Wir brauchen mehr individuelle Preismodelle je nach tatsächlichem Leistungsbedarf".

Im abgelaufenen Jahr hätten sich die noch gut 400 (Ende 2016: 430) Kreditgenossenschaften im Verbandsgebiet in einem schwierigen Umfeld gut behauptet. "Insgesamt können unsere Volks- und Raiffeisenbanken mit dem Geschäftsjahr 2017 zufrieden sein - wenn wir uns die Vorzeichen anschauen", bilanzierte Barkey. Was genau auf die künftig zukommt, ist noch unklar, Zahlen nennt Barkey nicht. Die Bundesbank und die Finanzaufsicht Bafin machen sich bei der Regulierung für vereinfachte Regeln für kleine Institute wie die in Barkeys Verband stark.

Für die Zukunft der von ihm vertretenen Banken sieht Verbandschef Barkey aber noch jemanden verantwortlich: die zahlungsunwilligen Kunden. Der Jurist betonte: "Wir wollen keine Lex Volksbank, wir wollen eine Lex Geschäftsmodell. Es gibt viele kleine und mittlere Banken in anderen europäischen Ländern, die auch davon profitieren würden".

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