Neue Studie: Flüchtlinge für zusätzliche Gewalttaten in Niedersachsen verantwortlich

Neue Studie: Flüchtlinge für zusätzliche Gewalttaten in Niedersachsen verantwortlich

Laut Kriminalstatistik stieg die Zahl der polizeilich registrierten Gewalttaten in Niedersachsen zwischen 2014 und 2016 um 10,4 Prozent.

Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Oliver Malchow, sagte den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland: "Dort, wo diesem Personenkreis kaum Perspektiven aufgezeigt werden, Bildungs- und Integrationsangebote fehlen, kommt es deutlich öfter zu Gewalttaten".

Angesichts wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Gewaltkriminalität bei Flüchtlingen sind Forderungen nach besserer Vorbeugung laut geworden - aber auch nach konsequenter Abschiebung von Straftätern. Außerdem betonen die Autoren, dass Gewaltdelikte von Flüchtlingen mindestens doppelt so oft angezeigt würden wie die von Einheimischen. Ihnen zufolge ist die "Zunahme der aufgeklärten Fälle von Gewalt zu 92,1 Prozent der Gruppe der Flüchtlinge zuzurechnen". Flüchtlinge fallen damit deutlich häufiger als Verdächtige einer Gewalttat auf, als es ihrem Anteil an der Bevölkerung entspricht. Dabei spielten auch "gewaltlegitimierende Männlichkeitsnormen" in den überwiegend muslimischen Herkunftsländern eine bedeutende Rolle.

Die Ergebnisse der Studie belegten aber zugleich, dass es sich bei den straffällig gewordenen Migranten vor allem um junge Leute aus nordafrikanischen Ländern handele, die hier kaum als Asylbewerber anerkannt würden, sagte Malchow.

Bei einem Drittel der Opfer handele es sich laut der Untersuchung um andere Flüchtlinge. Sie stellten 2016 nur 0,9 Prozent der in Niedersachsen registrierten Flüchtlinge, aber 17,1 Prozent der tatverdächtigen Flüchtlinge. Dies geht aus einer Studie von Forschern um den Kriminologen Christian Pfeiffer für das Bundesfamilienministerium hervor. Weniger straffällig waren demnach Menschen, bei denen die Autoren gute Zukunftschancen in Deutschland sehen.

Ein wichtiger Aspekt des Problems sei, dass Flüchtlinge in Deutschland zudem häufig in Männergruppen lebten - ohne Partnerin, Mutter, Schwester oder andere weibliche Bezugsperson, wie es in der Studie heißt. Pfeiffer erklärt das mit der "Machokultur" in diesen Ländern, in denen es zum Männlichkeitsbild gehöre, auf Beleidigungen mit Gewalt zu reagieren. "Frauen zivilisieren die Männer", zu dem Schluss kam Pfeiffer am Mittwoch im ZDF-"Morgenmagazin". Pfeiffer hält die Idee des Familiennachzugs deshalb für "nicht dumm". "Das schafft für sie einen starken Anreiz, sich engagiert um die Erfüllung der Einwanderungsvoraussetzungen zu bemühen", heißt es in der Untersuchung. "Und verhalten sich brav und angepasst im Vergleich", so Pfeiffer am Dienstag im "heute journal". Dafür solle der Staat mit mehr Geld Projekte in den Heimatländern der Flüchtlinge finanzieren.

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