Ballon d'Or 2013: Ribéry ist immer noch sauer

Franck Ribéry denkt noch immer verärgert an die Weltfußballer-Wahl 2013 zurück

Anschließend holte er mit den Münchnern auch die Klub-Weltmeisterschaft, den europäischen Supercup - und den Titel als Europas Fußballer des Jahres. Alles eitel Sonnenschein also? Zwar stand der heute 34-Jährige gemeinsam mit Cristiano Ronaldo und Lionel Messi in der Endausscheidung, der Pokal ging letztlich aber an CR7. Die Rede ist von der Wahl zum Weltfußballer des Jahres 2013.

Mit dem FC Bayern München hat Franck Ribery 2013 die Meisterschaft, den DFB-Pokal und die Champions League gewonnen.

"Für mich ist es, als wäre es ein Raub gewesen, als wäre mir der Pokal gestohlen worden", sagte Ribery in der am Sonntag ausgestrahlten Dokumentation "Ma part d'ombre" des TV-Senders Canal + über den nicht gewonnen Ballon d'Or. Zur Erinnerung: Ribéry steuerte in besagter Spielzeit 2012/13 in 43 Pflichtspielen elf Treffer und 23 Vorlagen bei. Eine beeindruckende Bilanz, die seine Trophäensammlung dieser Spielzeit garniert.

"Mein Land stand nicht hinter mir", erklärte er. Wollten die Portugiesen Ribéry oder Messi gewinnen sehen?

Er habe erleben müssen, dass französische Trainer sich auf die Seite von Ronaldo geschlagen hätten, erzählte Ribery. Natürlich nicht." Franck Ribéry hat auch eine Erklärung für die Abstrafung seiner Person bei der Weltfußballer-Wahl: "Die Vorkommnisse bei der WM 2010. Damals schied Frankreich nicht nur sang- und klanglos in der Vorrunde aus, es kam zur einer Spieler-Revolte, an der auch der Bayern-Star beteiligt gewesen sein soll. "Sie haben einen Schuldigen gebraucht". Jeder in Frankreich hat geglaubt, ich sei das Problem - selbst meine Eltern. Ich kann das Verhalten bestimmter französischer Medien nicht vergessen. "Das ist eine Narbe, die mir immer bleibt - das war zu viel des Guten", moserte der Flügelspieler.

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