Intel stellt neuen Prozessor mit AMD-Grafik vor

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Die Core-i5- und i7-Chips sind die ersten Resultate der im November 2017 angekündigten Partnerschaft der beiden Unternehmen.

Angesichts von Intels neuem Kaby Lake G liegt die Vermutung nahe, dass es sich hierbei um das selbe Konstrukt handelt - darauf deutet auch die Bauhöhe von 1,7 mm hin. Die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale zwischen den fünf Prozessoren sind daher zum einen die vordefinierte CPU-Taktrate, zum anderen die Art der zusätzlich auf der Trägerplatine sitzenden Radeon-GPU.

In den nächsten Monaten wird AMD die Vega-Grafikarchitektur auch in Notebooks bringen. Vergleicht man die theoretische Rechenleistung beider Grafikeinheiten in Bezug auf die jeweilige Basis-Taktfrequenz, ist die GPU des Core i7-8809G also um rund 37 Prozent schneller (3,265 vs 2,383 TFlops). Seine vier Kerne laufen mit 3,1 GHz Basistakt und bis zu 4,2 GHz im Turbo-Modus. Der Intel Core i7-8809G wird vermutlich auf der CES 2018 in Las Vegas in wenigen Tagen von Intel präsentiert werden, dann gibts wohl auch Details zur verwendeten AMD Vega GPU. 1190 MHz bei eingeschaltetem Turbo getaktet und kann zudem auf einen vier Gigabyte großen HBM2-Grafikspeicher zugreifen, die Speicherbandbreite wird in diesem Fall mit 204,8 GB/s angegeben. Dort sollen sie die Fertigung sehr flacher und dennoch leistungsfähiger Laptops ermöglichen, die genug Performance liefern können, um aktuelle PC-Spiele in Full-HD und mit hohen Details ruckelfrei wiedergeben zu können. Freilich ist dieses Konzept nicht neu, sondern Intel tritt nun gewissermaßen in direkte Konkurrenz zu Nvidias Max-Q-Initiative des vergangenen Jahres. Intel selbst verbaut die Prozessoren mit AMD Radeon Vega M Grafikeinheit darüber hinaus in zwei neuen Mini-PCs mit den Bezeichnungen NUC8i7HVK und NUC8i7HNK. Auch eine besser Akkulaufzeit verspricht der Hersteller durch dieses Design.

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