Russische Militärs wehren Drohnenangriff in Syrien ab

In Syrien greifen mehr als ein Dutzend Drohnen russische Militärstützpunkte an.

Russische Militärs haben einen Angriff von 13 Drohnen auf den russischen Luftwaffenstützpunkt Khmeimim und auf den Stützpunkt in Tartus abgewehrt, berichtet das Verteidigungsministerium der Russischen Föderation.

"Die ingenieurtechnische Lösungen, die die Terroristen bei den Attacken auf die russischen Objekte in Syrien angewendet haben, können nur aus einer der Länder stammen, die über hohe technologische Möglichkeiten der Sattelitennavigation und der Fernsteuerung beim Abwurf von professionell gebauten selbstgemachten Sprengvorrichtungen nach vorgegebenen Koordinaten verfügen", hieß es. Die beigefügten Fotos zeigen indes eher simple selbstgebaute Flugapparate aus Sperrholz und Klebeband.

Die Drohnen seien aus einer Entfernung von 50 Kilometern gestartet worden und seien mit modernsten Navigationssystemen ausgestattet. Eine verlässliche Bestätigung des Berichts gibt es bisher nicht.

Die Beobachtungsstelle für Menschenrechte in Syrien teilte mit, gegen den Luftwaffenstützpunkt Hmeimim habe es zwei Angriffe mit Sprengstoff-Drohnen gegeben: in der Nacht zu Neujahr und am 6. Januar. Verantwortlich für die Angriffe sei eine in der Provinz Latakia tätige "islamistische Rebellengruppe". Dies teilte das russische Verteidigungsministerium am Montag mit.

Im Dezember hatte der russische Präsident Wladimir Putin bei einem Besuch auf dem Luftwaffenstützpunkt Hmeimim den Abzug eines Großteils der russischen Truppen aus Syrien angekündigt. Russland bleibt in dem Bürgerkriegsland aber weiterhin militärisch präsent - nach Angaben von Verteidigungsminister Sergej Schoigu unter anderem mit drei Bataillonen der Militärpolizei und den beiden Armeestützpunkten. Russland hatte im September 2015 in den Syrien-Konflikt eingegriffen. Moskau hatte zuletzt zudem eingeräumt, dass es Spezialeinheiten am Boden im Kampf gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) einsetzt.

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