Promis wie Boris Becker und The Weeknd kritisieren H&M für Werbefoto

H&M sorgt mit einer als rassistisch empfundenen Werbung für Empörung im Netz und bei Promis

H&M entschuldigte sich für das Werbefoto "bei jedem, den dies verletzt hat".

Stockholm - Nach einem umstrittenen Werbefoto bekommt die schwedische Modekette H&M viel Gegenwind - auch von prominenter Seite.

Er sei geschockt und beschämt, schrieb der aus Äthiopien stammende R&B-Musiker auf Twitter. Darauf ist ein schwarzes Kind zu sehen, das einen Kapuzenpulli mit der Aufschrift "Coolest Monkey in the Jungle" - auf Deutsch "Coolster Affe im Dschungel" - trägt. Auch Ex-Tennis-Star Boris Becker zeigte sich auf Twitter erbost.

Der 50-Jährige hatte zuletzt AfD-Politiker Jens Maier angegriffen, nachdem auf dessen Twitter-Account Beckers Sohn Noah als "Halbneger" beschimpft wurde. Rassismus dürfe einfach nicht länger hingenommen werden. Die Modekette hatte das Bild nach massiver Kritik im Internet zurückgezogen. "Wir glauben bei allem, was wir machen, an Vielfalt und Inklusion und werden all unsere internen Strategien überprüfen, um künftige Probleme zu verhindern", hieß es in einem Statement, aus dem mehrere Medien zitierten.

Das Foto wirkte auch deshalb befremdlich, da aus der gleichen Konfektion ein Pulli mit dem Aufdruck "Survival Expert" von einem weißen Kindermodel präsentiert wird.

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